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Schöck Bau-Innovationspreis 2011 geht nach Karlsruhe und Braunschweig

(14.2.2011) Im Rahmen des Schöck Branchenforums übergab die Eberhad-Schöck-Stiftung am 7.2.2011 im Maritim Hotel in Ulm den Schöck Bau-Innovationspreis für drei herausragende Diplomarbeiten. Zwei Auszeichnungen gingen an das Karlsruher Institut für Technologie und eine Auszeichnung an die TU Braunschweig. Die Preise sind jeweils mit 2.500 EUR dotiert. Unterstützt wird dieser Nachwuchspreis von der Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden.


v.l.n.r.: Dr. Christof Maisch (Vorstand Eberhard-Schöck-Stiftung), Dominik Busse, Peter Möller (Geschäftsführer Eberhard-Schöck-Stiftung), Andreas Metzger, Nikolaus Wild (Vorstand Schöck AG), Friederike Frank, Dr. Harald Braasch (Stv. Vorstand Schöck AG) (Bild vergrößern)

Eine hochkarätig besetzte Jury mit Professoren renommierter deutscher Universitäten hatte zuvor die Preisträger ausgewählt. Die Eröffnung der feierlichen Zeremonie übernahm Stiftungsvorstand Dr. Christoph Maisch. Dr. Braasch von Schöck gab als Laudator einen Einblick in die Vita der Preisträger und zur Motivation der jeweiligen Arbeiten. In einer Kurzpräsentation konnten die Preisgewinner einige Inhalte ihrer wissenschaftlichen Arbeit dem Auditorium selbst vorstellen. Die Preisträger 2011 sind:

  • Dipl.-Ing. Daniel Busse, TU Braunschweig
    Thema: Beurteilung der Zuverlässigkeit bestehender Brückenbauwerke in Stahlbeton- und Spannbetonbauweise hinsichtlich einer Querkraftbeanspruchung
      
  • Dipl.-Ing. Friederike Frank, Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
    Thema: Tragfähigkeit dünnwandiger Bleche mit elastischer Bettung und Längsversteifung
      
  • Dipl.-Ing. Andreas Metzger, Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)
    Thema: Seile mit Kontakt und Reibung: Finite Elemente Implementierung für das Euler-Eytelwein-Problem und weiterführende Anwendung bei der FE-Modellierung von Seemannsknoten.

Der Schöck Bauinnovationspreis ist nur eines der Betätigungsfelder der Eberhard-Schöck-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung ist hauptsächlich in Osteuropa tätig und fördert dort die Entwicklung des Handwerks mit Projekten zur Berufsbildung. Ferner vergibt die Stiftung jährlich den Kulturpreis Deutsche Sprache. Eberhard Schöck liegt aber auch der Nachwuchs in Deutschland sehr am Herzen. Hier sieht er großes innovatives Potenzial. Stifter Eberhard Schöck ist überzeugt: "Bauen muss fortschreiten und sich beständig weiterentwickeln."

Aus diesem Grundgedanken heraus rief er im Jahr 2000 den Schöck Bau-Innnovationspreis ins Leben, der seitdem jährlich für bis zu drei Arbeiten vergeben wird. Neben dem Geldpreis erhielten die Gewinner ein Jahresabonnement der Fachzeitschrift Beton und Fertigteiltechnik vom Bauverlag Gütersloh. Die Teilnahme am Wettbewerb steht jeder Universität und jeder Fachhochschule mit einem Studiengang Bauingenieurwesen offen.

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