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Passivhaus-Institut vergibt erstes Zertifikat für Schrägverglasung

(16.2.2012) Mit der Lamilux-Glasdachkonstruktion „CI-Sys­tem Glasarchitektur PR 60” ist die erste Schrägverglasung vom Passivhaus-Institut Darmstadt als  Passivhaus-tauglich zertifiziert worden - und zwar mit der höchsten Bewertung „Advanced Component phA“. Es handelt sich dabei um eine Weiterent­wicklung der etablierten Glasdachkonstruktion „CI-System Glasarchitektur PKWS 60”. Diese wurde bereits in vielen nationalen und internationalen Projekten verbaut.

Das jetzt zertifizierte „CI-System Glasarchitektur PR 60” bietet die Voraussetzungen, Dreifach-Verglasungen mit Argon-Füllung und „warmer Kante“ als Abstandhalter ver­wenden zu können. Zudem verfügen zwei Scheiben über eine Low-E-Beschichtung. Der Ug-Wert des 52 mm starken Verglasungspaketes beläuft sich auf 0,70 W/m²K in der geneigten Einbaulage - als kleiner Querverweis siehe Baulinks-Beitrag "U-Werte geneigter Verglasungen" vom 18.10.2010.

Für die Pfosten und Riegel hat Lamilux ein neues Dämmsystem entwickelt, in dem ein Kombinationsdämmkern den Dämmblock und den Isoliersteg in einem Bauteil kombiniert. Das dafür ein­gesetzte Material soll der Tragkonstruktion doppelte Effizienz verleihen: Zum einen nimmt das Glasauflager, unterstützt von Glasträgerbolzen, die hohe Last der Verglasungselemente auf. Zum anderen weisen Pfosten und Riegel ebenfalls einen niedri­gen Wärmedurchgangskoeffizienten auf - nämlich 0,91 W/m²K.

Für das gesamte Tageslichtsystem hat das Passivhaus-Institut Darmstadt auf der normativen Grundlage der DIN EN ISO 10077-1 und 10077-2 einen UCWi-Wert von 0,82 W/m²K er­mittelt. Denn der Wärmedurchgangskoeffizient zählt zu den Hauptkriterien einer erfolgreichen Zertifizierung: Für den ge­neigten Einbau im Dach muss er unter 1,00 W/m²K liegen.

Vermeidung von Tauwasser und Schimmel

Ein weiterer Aspekt der Passivhaustauglichkeit ist die Hygiene im System: Um Tauwasserausfall und Schimmelbildung zu vermeiden, muss sich die 12,6°C-Isotherme bei einer Außen­temperatur von -5°C und einer Innentemperatur von +20°C sowie einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent beständig innerhalb der Konstruktion bewegen. Das ist beim Lamilux-System der Fall.

Die Wärmeverluste werden für das Rahmensystems und die „warme Kante“ errechnet und durch ψopak ausgedrückt. Je kleiner dieser Wert ist, desto höher ist die Effizienzklasse. Hier liegt er unter 0,110 W/mK.

Glasdach für energie- und kostenbewusste Architekten und Planer

„Mit dem 'CI-System Glasarchitektur PR 60' ist es Lamilux gelungen, das erste Pfosten-Riegel-System in der Kategorie 'Schrägverglasung' auf den Markt zu bringen“, so die Prüfer des Darmstädter Passivhaus-Institutes. Damit stehe dem energie- und kostenbewussten Architekten und Planern erstmals eine Glasdach-Systemlösung zur Verfügung, welche nicht nur passivhaustauglich sei, sondern auch die höchste Passivhaus-Effizienzklasse erreicht habe.

Weitere Informationen zum „CI-System Glasarchitektur PR 60” können per E-Mail an Lamilux angefordert werden.

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