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Nachträgliche Hohlraumdämmung für zweischaliges Mauerwerk mit „Fillrock KD“

(29.6.2012) Insbesondere in Norddeutschland war und ist zweischaliges Mauerwerk eine ganz typische Konstruktionsweise der Gebäudehülle: Die Innenseite der Außenwand besteht in der Regel aus einer 24 Zentimeter dicken tragenden Wand. Davor wird ein 6 bis 8 Zentimeter breiter, luftdurchströmter Hohlraum von einem Sichtmauerwerk etwa aus Verblendklinkern abgeschlossen. Trotz eines vergleichsweise dicken Wandquerschnitts sorgt diese Konstruktion ungedämmt für unbehagliche Oberflächentemperaturen an den Wandinnenseiten.

Die „Leere“ nutzen!

Der bislang energetisch wenig wirksame Hohlraum zwischen den beiden Wandscheiben drängt sich aber geradezu auf, um mit wärmedämmendem Granulat wie z.B. Rockwools „Fillrock KD“ gefüllt und so energieeffizient ertüchtigt zu werden. Der große Vorteil der hierzu eingesetzten Einblasdämmtechnik: Innerhalb nur eines Tages kann in der Regel ein komplettes Einfamilienhaus zeitgemäß gedämmt werden - ohne nennenswerten Lärm und Schmutz. Lediglich kleine Bohrlöcher in der Außenwand werden gebraucht, um die nichtbrennbaren Steinwolle-Flocken in den Hohlraum einzublasen. Der Profi setzt diese Löcher kaum wahrnehmbar in die Fugen der Verblendklinker und schließt sie so, dass sie nach der Dämmung nicht mehr zu sehen sind.

Die spezielle Form der einzelnen Steinwolle-Flocken im „Fillrock KD“ Granulat soll für ein Optimum an Dämmwirkung sorgen. Denn die mit hohem Luftdruck eingeblasenen Flocken müssen sich ineinander verkrallen und beim Einfüllen so verdichten, dass eine feste „Dämmplatte“ entsteht. Ein späteres Zusammensacken der Dämmung und das Entstehen von neuen „Luftlöchern“ in der Fassadenkonstruktion ist nämlich unbedingt auszuschließen.

von 1,34 W/m²K auf 0,32 W/m²K

Vergleichsrechnungen zeigen die Effizienz dieser Dämmmaßnahme: Je nach Hohlraumbreite und damit möglicher Dämmstoffdicke können zwischen 7,9 und 10,6 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr eingespart werden. Deutlich wird die qualitative Verbesserung der Gebäudehülle auch anhand des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert): Bei einer eingebrachten Dämmschichtdicke von z. B. zehn Zentimetern verbessert sich der U-Wert der Außenwand drastisch von 1,34 W/m²K auf nur noch 0,32 W/m²K. Gleichzeitig erhöht sich durch die nachträgliche Dämmung der Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung an der Innenseite der Außenwände.

Fachgerechte Durchführung sichergestellt

Eine Einblasdämmung mit „Fillrock KD“ wird ausschließlich von autorisierten und zertifizierten Spezialisten angeboten, die eine fachgerechte Durchführung sicherstellen sollten.

Kontaktdaten eines regionalen Fachbetriebes sowie schriftliches Informationsmaterial zur Einblasdämmtechnik können per E-Mail an Rockwool kostenlos angefordert werden.

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