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Globale Wasserkrise, denn z.B. 2.500 Liter Wasser stecken in einem Fast-Food-Burger

Weltwassertag 2014: „Wasser und Energie“
  

(22.3.2014; Weltwassertag) Anlässlich des diesjährigen Welt­wassertages warnt der WWF vor einer Verschärfung der welt­weiten Wasserkrise:

  • Über 768 Millionen Menschen haben derzeit wohl über­haupt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser - siehe auch Nachbarbeitrag zum UNESCO-Weltwasserbericht.
  • Etwa 2,5 Milliarden Menschen lebten demnach ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen.
  • In den Entwicklungs- und Schwellenländern würden noch heute 80 bis 90% der Abwässer unmittelbar in Flüsse oder Seen eingeleitet. Wichtig zu wissen: Ein Li­ter Abwasser kann etwa acht Liter sauberes Wasser verschmutzen.

Und während der Wasserbedarf weiter zunehme, gehe es den Feuchtgebieten, die im globalen Wasserkreislauf eine entscheidende Rolle haben, immer schlechter: Über 50 Prozent der Flusssysteme, Moore und Seen sind laut WWF in den vergangenen 100 Jahren verloren gegangen.

Durch globale Handelsströme seien auch deutsche Unterneh­men und Verbraucher unweigerlich mit lokalen Wasserproble­men verbunden, so der WWF. Allein die Produktion eines ty­pischen Fast-Food-Hamburgers verbraucht nach WWF-Anga­ben etwa 2.500 Liter Wasser - so genanntes „virtuelles Was­ser“. Darin enthalten ist das Wasser zum Anbau des Getrei­desfür die Brötchen und zur Fütterung des Viehs sowie für die Produktion des Salats - siehe auch Beitrag zu „virtuellem Wasser“ vom 17.8.2008 bzw. 23.3.2009.

„Um Konflikte um Wasserressourcen zu vermeiden, muss die Staatengemeinschaft endlich Pläne und Mechanismen für ei­ne nachhaltige, grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftung entwickeln“, fordert Wagnitz. Aufgabe von Wirtschaft und In­dustrie sei es, eigene Risiken besser zu verstehen und sich bei der Entwicklung von Lösungsstrategien zu beteiligen. Vor allem der Agrar-Sektor, der am weltweiten Was­serbedarf einen Anteil von 70 Prozent hat, sei dazu verpflichtet. Immerhin trage die Landwirtschaft durch Pestizide und Dünger maßgeblich zur Verschmutzung bei.

zur Erinnerung: Die Erde ist zu mehr als 70% von Wasser bedeckt, doch gerade mal 3% sind trinkbares Süßwasser und davon ist wiederum nur 1% für die mensch­liche Nutzung überhaupt erreichbar. Falls die derzeitige Entwicklung anhält, wer­den in nur 20 Jahren mindestens 3,5 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte der vo­rausgesagten Weltbevölkerung, in wasserarmen Flusseinzugsgebieten leben.

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