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Trinkwasser kommt überwiegend aus  Grundwasserquellen

(10.2.2013) Im Jahr 2010 haben die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland etwa 5 Mrd. m³ Wasser gewonnen, von denen knapp 3,6 Mrd. m³ an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben wurden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, handelte es sich bei dem gewonnenen Wasser überwiegend um Grund- und Quellwasser (70%).

30% der Trinkwasserversorgung erfolgte mit Oberflächenwasser. Dazu zählen See- und Talsperrenwasser (12%), angereichertes Grundwasser (9%) und Uferfiltrat (8%). Äußerst geringe Bedeutung hatte Flusswasser mit einem Anteil von 1%.

Regional variierte die Herkunft des Wassers für die öffentliche Trinkwasserversorgung stark. In Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Saarland erfolgte fast die gesamte öffentliche Trinkwasserversorgung mit Grund- und Quellwasser. In Sachsen hingegen trug Oberflächenwasser, das in diesem Bundesland größtenteils aus Seen und Talsperren stammt, mit 73% zum gewonnenen Wasser bei.

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