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Trinkwasserversorger investierten 2017 2,7 Mrd. Euro - insbesondere in Rohrnetze

(14.2.2018) Die deutschen Trinkwasserversorger haben im Jahr 2017 rund 2,7 Mrd. Euro in die Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur investiert - zu diesem Ergebnis kommen erste Prognosen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Im Vergleich zu 2016 sind die Investitionen der Trinkwasserversorger um fast 4% angestiegen (2015: 2,6 Mrd. Euro). Einen großen Anteil (63%) investierten die Versorgungsunternehmen der Wasserwirtschaft in Anlagen und Rohrnetze. Hier gab es mit +5,7% eine überdurchschnittliche Wachstumsrate. Ursächlich hierfür waren insbesondere deutlich gestiegene Sanierungs- und Erneuerungsinvestitionen für die Trinkwasserrohrnetze der Wasserversorgungsunternehmen.

Rund 21% der Investitionssumme wurden für die Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung aufgebracht. Die restlichen 16 Prozent verteilten sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen. Deutlich zweistellige Wachstumsraten von mehr als 15% gab es hier im Bereich Zähler- und Messwesen. Hier werden Ausgabensteigerungen für intelligente, digitale Geräte vermeldet.

überdurchschnittliche Investitionsquote

Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht zurzeit rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes der Branche aus. Damit liegt die Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als drei Prozent.

Um die hohe Qualität der Wasserversorgung auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, sind weiterhin nachhaltige Investitionen für Sanierung und Erneuerung erforderlich. Auch im Bereich Zähler und Messwesen werden die Investitionen in den nächsten Jahren weiter signifikant zunehmen.

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