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Heizungsbauer und Installateure machten 2017 fast 3% mehr Umsatz

Friedrich Budde - neuer ZVSHK Präsident
Friedrich Budde
  

(25.3.2018) Die annähernd 51.000 Betriebe im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk haben im zehnten Jahr in Folge ihre Umsätze steigern können - und zwar um rund 2,9% auf 42,9 Mrd. Euro. Die Umsätze verteilten sich 2017 sehr ungleichmäßig auf ...

  • das Neubaugeschäft mit 28,2% sowie
  • das Sanierungs- und Modernisierungsgeschäft mit 71,8%.

Die mit Abstand wichtigsten Kunden waren mit einem Anteil von 61,2% Privatleute - gefolgt von ...

  • gewerblichen Kunden (15,2%),
  • Wohnungsbaugesellschaften (14,6%) und
  • der öffentlichen Hand (9,0%).

„Mit der wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Handwerk sind wir natürlich sehr zufrieden“, urteilt ZVSHK-Präsident Friedrich Budde. „Der durchschnittliche Auftragsbestand der Betriebe lag 2017 bei rund 11 Wochen. Allein das zeigt schon die hohe Nachfrage im Markt.“ Seiner Überzeugung nach sind die SHK-Betriebe aufgrund ...

  • der Notwendigkeit einer Wärmewende und
  • des wachsenden Bedarfs an altersgerechten Bädern

... zu wichtigen Akteuren bei der Zukunftsgestaltung des Landes avanciert: „Während von rund 20 Millionen Heizungsanlagen gerade einmal ein Fünftel effizient ist, fehlen schon heute mindestens zwei Millionen altersgerecht ausgestattete Wohnungen. Ohne uns werden diese Mammutaufgaben nicht zu bewältigen sein.“ Die starke Auslastung führe mitunter zwar zu längeren Wartezeiten für den Kunden. „Aber im Notfall helfen unsere Innungsbetriebe wie gewohnt schnell und zuverlässig. Niemand muss frieren oder ohne fließend Wasser auskommen,“ verspricht der ZVSHK-Präsident.

Wie andere Branchen auch kämpft das SHK-Handwerk gegen den Fachkräftemangel. Obwohl die Zahl der Beschäftigten trotz eines sehr engen Arbeitsmarktes seit zehn Jahren kontinuierlich wächst (um durchschnittlich ein Prozent pro Jahr), fehlen weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte. „Bei einer leicht rückgängigen Anzahl von 50.812 Betrieben ist die Zahl der Beschäftigten 2017 gegenüber dem Vorjahr zwar auf 369.219 gestiegen, unser Bedarf ist aber ungleich höher. So berichtete im Jahr 2017 mit 46 Prozent fast jeder zweite Innungsbetrieb über offene Stellen“, sagt Friedrich Budde.

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