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Heizungsbauer und Installateure freuen sich über ununterbrochenen Aufschwung

(10.3.2019; ISH-Bericht) Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hat seinen Jahresumsatz 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% auf 44,6 Mrd Euro steigern können. Mit dieser Rekordbilanz verzeichnen die deutschen Heizungsbauer und Installateure seit elf Jahren einen ununterbrochenen konjunkturellen Aufschwung.

Umsatztreiber waren 2018 erneut das Modernisierungsgeschäft (71,1%) und der Wohnungsneubau (28,3%). Die Hauptkundenkundengruppe bilden mit einem Anteil von 60,6% die Ein- und Zweifamilienhausbesitzer. Es folgen mit großem Abstand ...

  1. gewerbliche Kunden mit 16,3%,
  2. Wohnungsbaugesellschaften mit 13,6% und
  3. öffentliche Auftraggeber mit 9,5%.

„Die Leistungen unserer Betriebe sind gefragt wie selten zuvor“, freut sich Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). „Die Menschen stecken ihr Geld nach wie vor in Immobilien; ob Neubau oder Sanierung - unser Ausbauhandwerk hat sich im Jahr 2018 über durchweg vollgeschriebene Auftragsbücher freuen können.“ Allein die vom ZVSHK vertretenen 24.000 Innungsbetriebe haben 2018 ...

  • rund 520.000 Bäder saniert
  • und 570.000 Heizungen eingebaut.

Fachkräftesicherung größte Herausforderung

Hauptgeschäftsführer Bramann sieht für das SHK-Handwerk in der Fachkräftesicherung die größte Herausforderung der kommenden Jahre. „Wir alle lesen, hören und sehen fast täglich die Schlagzeilen über lange Wartezeiten auf Handwerker.“ Wie andere Branchen litten und leiden auch die Betriebe des Heizungsbauer- und Installateurhandwerks unter einem Fachkräftemangel. „In den letzten Jahren haben wir es in einem praktisch leer gefegten Arbeitsmarkt sogar geschafft, unsere Belegschaft kontinuierlich um rund ein Prozent jährlich wachsen zu lassen. Aber dieses bescheidene Wachstum reicht nicht aus, um die Nachfrage zu decken.“

Um die Zahl der Auszubildenden von aktuell 35.000 zu steigern, hat der Zentralverband seine Nachwuchswerbung intensiviert. „Unser Handwerk bietet ein hochattraktives Berufsbild mit glänzenden Zukunftsaussichten“, sagt Bramann. Mit der Kampagne „Zeit zu starten“ wirbt der Zentralverband um die begehrte Gruppe ausbildungsfähiger Schülerinnen und Schüler, um diese so früh wie möglich für eine Berufsausbildung im eigenen Handwerk zu gewinnen.

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