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Heizöl-Preise? Die Alternative liegt auf der Hand: Wärmepumpen

(23.9.2000) Der Preis für Heizöl erreichte innerhalb weniger Wochen neue Höchststände - bei Steigerungsraten von über 40 Prozent (wir hatten an dieser Stelle im Sommer davor gewarnt). Im Vergleich zum Winter 1998/99 legten die Preise für Heizöl sogar um 200 Prozent zu. Durch den Ölpreis von rund einer Mark kostet die Kilowattstunde Wärme somit rund zehn Pfennig, weil ein Liter Öl mit knapp zehn Kilowattstunden verbrennt. Bei einer Wärmepumpe liegen die Kosten für die Nutzwärme nur bei knapp vier Pfennig. Zwar kostet der Wärmepumpenstrom in den speziellen Tarifen der Energieversorger bis zu 15 Pfennig, doch diese innovative Heizung produziert mit einer Kilowattstunde Strom mit Hilfe der in der Umwelt gespeicherten Sonnenenergie um die vier Kilowattstunden Nutzwärme.

Legt man den von der Ruhrgas angegebenen Haushaltsverbrauch von 33.000 Kilowattstunden zugrunde, kostet die Wärme bei einer Ölheizung rund 3.300 Mark im Jahr. Eine Wärmepumpe produziert die gleiche Wärmemenge für rund 1.300 Mark. Bei diesem Preisunterschied von rund 2.000 Mark im Jahr lassen sich die höheren Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe schnell wieder hereinholen. Berücksichtigt man zudem die knapper werdenden Erdölreserven und die damit auch langfristig steigenden Preise, bieten Wärmepumpen eine echte Alternative.

Die Wärmepumpe stellt eine der effizientesten Technologien zur Erzeugung von Heizenergie dar. Sie entzieht der Luft, dem Wasser oder der Erde Wärme und leitet diese an das Heizsystem weiter. Die Funktion ist vergleichbar mit dem Prinzip des Kühlschranks: Die Umweltenergie wird zum Verdampfer geführt, dort nimmt das flüssige Arbeitsmedium diese Energie auf und verdampft dabei. Der Verdichter saugt das gasförmige Arbeitsmedium an und presst es zusammen. Der Druck erhöht sich, die Temperatur steigt. Im Verflüssiger gibt das Arbeitsmedium seine Energie an das Umlaufsystem der Heizung ab.

Selbst bei Außentemperaturen von -18 Grad gewinnen Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON laut Hersteller aus der Luft Energie. Diese Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichen Jahres-Arbeitszahlen von über 3,3 - das heißt, aus einem Teil Antriebsenergie produziert das Gerät im Jahresdurchschnitt 3,3 Teile Nutzenergie. Wasser/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpen erreichen dank der konstanten Erdtemperatur sogar Jahres-Arbeitszahlen um die 4.

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