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Welches Gebäude in Deutschland ist das schönste?

(23.7.2002) Ist es der Dresdner Zwinger, das Ulmer Münster, das Jüdische Museum in Berlin, das Münchner Olympiastadion oder etwa der Hamburger Flughafen? Experten und Laien werden jetzt unter 395 architektonisch herausragenden Gebäuden "Deutschlands beste Bauten" ermitteln. Die Umfrage ist von HÄUSER, dem internationalen Architekturmagazin des Gruner+Jahr-Verlages initiiert, das Ergebnis wird im November vorgestellt.

Neben einer 18-köpfigen Expertenjury, die sich aus Architekten, Professoren, Museumsleitern und renommierten Architekturkritikern zusammensetzt, haben alle Leser der Zeitschrift HÄUSER die Qual der Wahl. Sie müssen sich zwischen Wohnhäusern, Büro- und Gewerbebauten, Burgen, Schlössern und Residenzen, Sakral-, Kultur- sowie Verkehrsbauten aus allen Zeitaltern entscheiden. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, die von der HÄUSER-Redaktion vorgegebene Liste mit eigenen Vorschlägen zu ergänzen. "Wir sind gespannt auf das Ergebnis", freut sich Chefredakteur Wolfgang Nagel, "nie zuvor sind die besten Bauten in Deutschland über alle Epochen hinweg ermittelt worden."

Unter allen, die sich an der großen HÄUSER-Umfrage beteiligen, werden 40 wertvolle Preise verlost. Als Gewinne warten eine Rolex-Uhr, ein Architekturwochenende in Berlin und vieles mehr.

Im Gegensatz zur Expertenjury müssen die Leser, die an der Umfrage teilnehmen möchten, über keine besonderen Architekturkenntnisse verfügen und können die Bauten ganz nach ihrem persönlichen Geschmack beurteilen. Als Orientierungshilfe werden ihnen drei fachliche Maßstäbe, die der renommierte Architekturhistoriker Vittorio Magnago Lampugnani von der ETH Zürich für die Sachverständigenjury entwickelt hat, vorgegeben:

  • So ist die "materielle Nachhaltigkeit", ein vernünftiger Umgang mit Ressourcen gefragt.
  • Zum Zweiten soll die "immaterielle Nachhaltigkeit" beachtet werden, d. h. Ästhetik, die nicht an Moden gebunden ist.
  • Ein dritter Bewertungsaspekt ist die "Identifikation", die Fähigkeit, einen Ort zu schaffen, der wieder erkennbar ist und zu einem Stück Heimat zu werden vermag.

Die Ergebnisse der Expertenjury werden separat ermittelt und dem Votum der HÄUSER- Leser gegenübergestellt. Veröffentlicht werden die Ergebnisse in der HÄUSER-Ausgabe 6/02, die ab 18. November im Handel erhältlich ist. Der Fragebogen kann auch im Internet abgerufen und beantwortet werden.

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