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Brennwerttechnik bei konventionellen Heizungen ohne Alternative

(4.1.2005) Sparen liegt im Trend. Das gilt auch fürs Heizen. Immer mehr Hauseigentümer statten ihre Gebäude mit einer Gas-Brennwertheizung aus: Insgesamt 300.000 Geräte wurden nach Auskunft des Initiativkreises Erdgas & Umwelt im Jahr 2003 installiert.

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Der Grund für die Erfolgsgeschichte der Brennwerttechnik liegt in den allgemein anerkannten Vorteilen dieser Wärmeerzeuger. Hierzu die Verbraucher Initiative: "Die Brennwerttechnik ist die zurzeit effizienteste Form mit fossilen Brennstoffen zu heizen."

Gegenüber herkömmlichen, neuen Heizgeräten erzielen Brennwertheizungen, die es nicht nur für Gas sondern auch für Heizöl gibt(!), bis zu 15 Prozent höhere Nutzungsgrade. Dabei wird aus dem Abgas durch Kondensation Wärme gewonnen. Der Jahresheizenergieverbrauch eines durchschnittlich gedämmten Einfamilienhauses mittleren Altern liegt nach Informationen des Initiativkreis Erdgas & Umwelt zwischen 20.000 und 25.000 Kilowattstunden (kWh) Energie pro Jahr. Kommt statt eines herkömmlichen Niedertemperaturgerätes eines mit Brennwerttechnik zum Einsatz, liegt die Einsparung zwischen 3.000 und 3.750 kWh. Noch größer ist der Effekt bei der Modernisierung eines alten Kessels. Hier können bis zu 40 Prozent Energie eingespart werden, also schätzungsweise maximal 10.000 kWh.

siehe auch:

  • Initiativkreis Erdgas & Umwelt
    Neutralitäts-Check: Mitglieder des Initiativkreises Erdgas & Umwelt sind Hersteller von allgemeiner Heizungstechnik, Gaslieferanten wie z.B. ruhrgas sowie Verbände wie der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft und der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima.

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