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Zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung mit Warmwassergeräten

(7.7.2005) Hausträume, Umbauträume - immer sind es die Kosten, die in die Wirklichkeit zurückrufen. Da lohnt es sich, auch einmal über Wasserleitungen, Wasser- und Energiekosten nachzudenken. Denn je nachdem, wie viele Personen im Haushalt leben, wo und wie oft dort warmes Wasser gebraucht wird, kann man viel Geld sparen. Erst beim Bau, aber auch später beim Betrieb.

dezentrale Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher
dezentrale Warmwasserversorgung

Zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung

Normalerweise erfolgt die Warmwasserbereitung zentral durch die Heizung und wird über mehr oder weniger lange Leitungen durch das ganze Haus bis in Küche und Bad geführt. Auf dem Weg dorthin geht allerdings bereits Energie verloren. Außerdem hat man möglicherweise erst immer einen verschwenderischen Kaltwasservorlauf. (siehe aber auch Meldung "Zirkulationspumpe - sofort Warmwasser ohne Verkalkung")

Eine dezentrale Warmwasserversorgung arbeitet anders. Hier hat man das warme Wasser da, wo es gebraucht wird: in kleinen oder großen Speichern oder per Durchlauferhitzer direkt im Bad oder in der Küche. Man spart sich die Installationskosten für die Warmwasserleitung, denn nur eine für kaltes Wasser ist erforderlich. Andererseits müssen die zusätzlichen Stromkosten einkalkuliert werden und gegebenenfalls kann man sich zentrale Energieeinsparoptionen (Solarthermie, Wärmepumpen, optimierte Schichtspeicher, ...) für immer verbauen.


Bei der Entscheidung, ob zentrale oder dezentrale Warmwasserversorgung, sollte man zudem berücksichtigen, wie viele Menschen wie oft und wo warmes Wasser benötigen. Deswegen kann es sinnvoll sein - und auch diese Lösung spart Bau- und Betriebskosten - die dezentrale als Ergänzung zur zentralen Warmwasserversorgung zu konzipieren, oder sich für eine Mischform zu entscheiden.

  • Ergänzung heißt: die Zentralheizung, die im Sommer oftmals nur wegen des warmen Wassers läuft, kann abgestellt werden, wenn dezentrale Speicher oder Durchlauferhitzer ganz wirtschaftlich den Sommerbetrieb übernehmen.
  • Mischform heißt: dezentrale Warmwassergeräte werden dort eingesetzt, wo selten warmes Wasser gebraucht wird, also zum Beispiel in der Gästetoilette oder in der Küche, wenn dort eine Spülmaschine steht und nur wenig von Hand abgewaschen wird.

Und auch in Niedrigenergiehäusern kann sich nach Ansicht von Siemens die dezentrale Versorgung lohnen: Die Leistungen der Heizanlagen können so auf ein Minimum ausgelegt werden.

energiesparende Warmwassergeräte

Ein Anbieter vieler unterschiedlicher, leistungsstarker und besonders energiesparender Warmwassergeräte für jede Anforderung ist beispielsweise Siemens.

  • Drucklose Kleinspeicher (5 und 10 Liter, Über- und Untertischgeräte) halten warmes Wasser dort bereit, wo es gebraucht wird - und das laut Siemens "bei niedrigstem Bereitschaftsenergieverbrauch". Für Sicherheit sorgt eine Temperaturbegrenzung, die die Höchsttemperatur begrenzt und die Gefahr des Verbrühens verhindert. Eine Wassermangelsicherung macht das unbeabsichtigte Aufheizen unmöglich.
  • Druckfeste Kleinspeicher (10 und 15 Liter) ermöglichen die Nutzung von mehr als einer Zapfstelle. Spezielle Modelle sind eigens für den Duschbetrieb konzipiert.
  • Die automatic Durchlauferhitzer von Siemens können mit der Energiesparstellung "e" eine Stufe zurückgeschaltet werden, wenn handwarmes Wasser gewünscht wird. Denn beim Zumischen von Kaltwasser wird lediglich abgekühlt, was vorher teuer erhitzt wurde. Den optimalen Spareffekt ermöglicht die gradgenaue, elektronische Steuerung der electronic Durchlauferhitzer, die das Wasser ganz genau auf die gewünschte Temperatur bringt.
  • Die electronic exclusiv und electronic comfort plus Durchlauferhitzer eignen sich für den Anschluss an eine Solaranlage, denn sie können vorgewärmtes Wasser bis 60 °C nachwärmen und somit Temperaturschwankungen gradgenau ausgleichen.

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