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Neue Solatubes versprechen mehr Tageslicht in Innenräumen

(17.4.2009) Die von der Interferenz Daylight GmbH und ihren Partnerunternehmen auf deutschen Dächern installierten Sonnenröhren können seit Anfang 2009 mehr Tageslicht in die Innenräume von Eigenheimen, Büroräumen, Supermärkten und Produktionsbetrieben leiten als ihre Vorläufer. Ausschlaggebend hierfür seien der "Light Tracker" sowie die Prismenkuppel der Produktneuheiten Solatube 330 DS und Solatube 750 DS.

Durch die Verwendung einer halbkugelförmigen Prismenkuppel (Standard beim Solatube 750 DS) soll im Vergleich zu einem gleich großen Fenster doppelt soviel Tageslicht nach innen gelangen. Die Prismenstruktur ermöglicht auch das Umlenken flacher Sonnenwinkel (z.B. im Winter) in die Röhre und verstärkt somit den Lichteinfall. Die Röhre wiederum hat einen Reflektionsgrad von bis zu 99,7 Prozent. Somit kann das Tageslicht bis zu 15 Meter ins Gebäudeinnere transportiert werden und wird dort mittels einer Streuscheibe gleichmäßig im ganzen Raum verteilt.

Solatube 330 DS: Tageslicht für eine Kernzeit

Laut Markus Korsch, Geschäftsführer der Interferenz Daylight GmbH, ist die neue Solatube 330 DS einfacher zu montieren; außerdem gehe sie stärker auf optische Belange ein: Der Kunde kann sich - je nach Geschmack - für ein Endstück seiner Wahl entscheiden und sich beispielsweise auch einen Dimmer einbauen lassen. "Die Solatube 330 DS eignet sich besonders für Kunden, die Tageslicht nur in der Kernzeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr benötigen - z.B. Schulen, Bibliotheken, Büroräume und Betriebe", so Markus Korsch. Der eingebaute 'Light Tracker' in der Kuppel sorgt dafür, dass auch Sonnenlicht unter flachen Winkeln (z.B. im Winter) in die Sonnenröhre hinein reflektiert wird, und zwar auch schon früh morgens und am späten Nachmittag:


Solatube 750 DS: konstant länger Tageslicht

Für Kunden, die länger und konstanter Tageslicht brauchen, wie z.B. Fabriken, Supermärkte und Produktionsstätten, die etwa von 6.00 bis 21.00 Uhr arbeiten, empfiehlt Interferenz den neuen Solatube 750 DS. Durch die Verwendung der "Raybender-3000"-Technologie in der halbkugelförmigen Prismenkuppel soll es leichter möglich sein, das Licht den ganzen Tag über gleichmäßig zur Verfügung zu stellen. Ein zu intensiver Lichteintrag (etwa in der Mittagszeit im Hochsommer) lässt sich z.B. mindern, während flach einstrahlendes Sonnenlicht besser eingefangen wird:


"Der neue Solatube 750 DS gewährleistet von früh morgens bis in den Abend eine optimale Versorgung mit Tageslicht. Dadurch können unsere Kunden diese Räume tagsüber fast vollständig mit kostenlosem und umweltfreundlichem Tageslicht beleuchten. In Zeiten des Klimawandels und steigender Energiepreise ist dies eine echte Alternative für die Verbraucher und trägt zur Reduzierung des CO₂-Ausstosses bei", erklärt Markus Korsch.

Die Kuppeln der Solatube 330 DS und der Solatube 750 DS können auch zusammen (also übereinander gebaut) montiert werden. Diese Einbau-Variante erfüllt die Anforderungen des 'Energy Star', weil neben der nachweisbaren Energie-Einsparung durch die Tageslichtnutzung hier auch der Wärmeverlust reduziert wird. "Die zweite Kuppel wirkt wie eine Thermoskanne. Sie verschließt das System und verhindert so, dass Wärme nach außen abfließen kann", erläutert der Interferenz-Geschäftsführer das Prinzip der zwei übereinander liegenden Kuppeln.

Übrigens: Der US-Normenausschuss hat für die Anbieter von Sonnenröhren 2008 eine eigene Produktkategorie definiert: "Tubular Daylighting Device" (TDD). Die Zuordnung zu einer eigenen Produktkategorie ermöglicht, dass Produkte verschiedener Hersteller in Zukunft besser miteinander verglichen werden können. "Diese neue Produktkategorie wird sich auch auf dem europäischen und deutschen Markt etablieren, was für die Hersteller und Kunden ein Riesenvorteil ist", erwartet Markus Korsch. Somit können z.B. private und öffentliche Auftraggeber anhand gesetzlich vorgeschriebener Produktinformationen erkennen, welche Produkte die Arbeitsplatzverordnung erfüllen und welche nicht. "Dem Wildwuchs in diesem Marktsegment - mit vielen minderqualifizierten Produkten - wird durch die neu geschaffene Produktkategorie ein Ende bereitet. Die guten und hochwertigen Systeme werden sich am Markt und bei den Kunden durchsetzen", ist sich Markus Korsch sicher.

"An dem Begriff 'Sonnenröhre' werden wir aber in Deutschland festhalten. Der Begriff hat sich etabliert und die Kunden können sich darunter etwas Konkretes vorstellen", so Interferenz Daylight-Chef Markus Korsch abschließend.

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