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Timber Construction Europe: Holzbaubranche bündelt Kräfte in Europa

Timber Construction Europe
  

(20.7.2014) Unter dem Motto „Kräfte bündeln in Europa“ führte der europäische Dachverband Timber Construction Europe Anfang Juli 2014 sein 2. Europäisches Holzbauparla­ment in Berlin durch und zog ein positives Fazit zur vor zwei Jahren erfolgten stärkeren Aufstellung in Europa. Erstmals präsentierte sich der Dachverband dabei mit neuem Namen und neuem Erscheinungs­bild.

„Europa ist aus unserem Alltag als Holzbauunternehmer nicht mehr wegzudenken. Da­her sind wir dort präsent, wo die Entscheidungen erfolgen - in Brüssel“, so der Präsi­dent von Timber Construction Europe, Ullrich Huth. „Während sich das Europäische Parlament nach der Europawahl mit Personen, Zuständigkeiten und Haushalten neu aufstellt, stärken wir unsere Interessenvertretung durch strategische Allianzen mit Marktpartnerorganisationen.“

Vor zwei Jahren hatte sich der europäische Dachverband neu aufgestellt. Bei der In­teressenvertretung für die rund 20.000 handwerklichen Holzbaubetriebe wird auf eine schlanke Organisation gesetzt, die nach dem Subsidiaritätsprinzip handelt und sich auf wenige Ziele fokussiert. Die Gewinnung neuer Mitgliedsländer und die Gewinnung von Marktpartnern stehen im Mittelpunkt. Hans Rupli, Präsident von Holzbau Schweiz und Präsident der drei Kommissionen vom Timber Construction Europe, zog auf dem 2. Europäischen Holzbauparlament ein positives Fazit: „Wir sind auf einem effizienten Weg, haben uns deutlich besser vernetzt und können jetzt auch handeln. Insgesamt können wir von einem Fortschritt für die Interessenvertretung des Holzbaus sprechen, aber es gibt auch weiterhin noch viel zu tun“, so Rupli.

Timber Construction Europe konnte seine Präsenz in wichtigen Normengremien ver­stärken. Dazu gehören u.a. die Gremien zum Holzbau, Brandschutz, Schallschutz, EU­ROCODE 5, Nachhaltigkeit und Gefährliche Stoffe (Innenraumklima). Außerdem wurde mit der Validierung der Bildungssysteme begonnen. Durch den Vergleich der länderspe­zifischen Bildungssysteme und Ausbildungsgänge sollen einheitliche Standards festge­legt werden, um europaweit einen qualitativ hochwertigen Holzbau zu sichern. Bei der Kommunikation stehen die EU-Parlamentarier als wichtigste Zielgruppe im Fokus.

Umbenennung in „Timber Construction Europe“

25 Jahre nach der Gründung des europäischen Dachverbandes erfolgte zum 2. Euro­päischen Holzbauparlament eine Umbenennung. Aus der „Europäischen Vereinigung des Holzbaus“ wurde „Timber Construction Europe“. Damit verbunden ist auch ein neues Erscheinungsbild. Die Bezeichnung „Timber Construction Europe“ ist kurz und prägnant und ist weniger erklärungsbedürftig als die bisherige deutschsprachige Be­zeichnung Europäische Vereinigung des Holzbaus. In der Bildmarke wird die Form des „T“ von Timber durch die prägnante Form des Logos aufgegriffen. Die aufeinander ab­gestimmten Brauntöne nehmen die Farben des Baustoffes Holz auf. Der Grünton soll dessen ökologischen Aspekt betonen.

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