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Icopal und Vedag: Keine Gesundheitsgefährdung für Verarbeiter durch Bitumendämpfe

(26.4.2020) Seit dem 13. März 2020 sind die neuen Grenzwerte von Dämpfen und Aerosolen aus heißem Bitumen und speziell Oxidbitumen in die TRGS 900 „Arbeitsplatzgrenzwerte“ aufgenommen und damit rechtlich wirksam - siehe auch Beitrag  „Neuer Grenzwert für Bitumendämpfe mit Konsequenzen für das Dachdeckerhandwerk“ vom 29.3.2020.

Foto © BMI 

Die neuen Grenzwerte haben dem Vernehmen nach viele Dachdeckermeister und ihre Mitarbeiter verunsichert. Zur Versachlichung der aktuellen Diskussion um mögliche Gesundheitsgefährdungen hat BMI nun klargestellt:

  • Alle ab Januar 2020 von Icopal oder Vedag produzierten Schweißbahnen, Dachdichtungsbahnen und Dampfsperrbahnen aus Bitumen oder Polymerbitumen werden oxidbitumenfrei hergestellt. Beim Schweißen wird der Grenzwert eingehalten.
  • Für die Verarbeitung im Gießverfahren steht als Ersatz für das Blockbitumen 100/25 seit dem 27. März 2020 das oxidbitumenfreie Produkt BMI Parabit HM zur Verfügung.
  • Beim Kaltselbstkleben entstehen sowieso keine Dämpfe und Aerosole.
  • Einzig die Bitumenbahnen mit Rohfilzträger (R500, R500 N, R333 und R333 N) enthalten noch Oxidbitumen. Da sie ausschließlich kalt verarbeitet werden, ist das allerdings unproblematisch.

Damit steht fest: Die Verarbeitung der aktuellen Bitumenbahnen von BMI ist für Verarbeiter und Umwelt regelkonform.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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