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Xella „immatrikuliert“ beim Center Construction Robotics (CCR) an der RWTH Aachen


  

(22.10.2020) Die RWTH Aachen entwickelt sich mit dem RWTH Aachen Campus immer weiter zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten. Mit 16 Forschungsclustern entsteht hier eine der größten technologieorientierten Forschungslandschaften Europas. In diesem Sinne ist das Center Construction Robotics (CCR) unter der wissenschaftlichen Leitung von Professorin Sigrid Brell-Cokcan im Cluster Bauen wie ein Reallabor mit Referenzbaustelle konzipiert, um neue Technologien unter realen Baustellenbedingungen erproben zu können.

Zu den Industriepartnern des CCR gehören Firmen wie PORR, Liebherr Turmdrehkrane, Eiffage, Leonhard Weiss, HILTI, KUKA, Autodesk und jetzt auch Xella.

„Die Digitalisierung und Automatisierung von Bauprozessen hat noch viel Potenzial für die Produktivität und Effizienz am Bau“, sagt Dr. Michael Leicht, Chief Digital Officer der Xella Gruppe. „Wir waren von dem interdisziplinären Ansatz dieses Centers sofort begeistert und freuen uns, dass wir uns mit unserer Expertise bei der digitalen Planung und der Bereitstellung von modernen Bau- und Dämmstoffen in diesem Experten-Gremium einbringen können.“

Digitale Planung

Allein durch den Einsatz digitaler Planung und darauf abgestimmten Produktionsprozessen rechnet Xella bei Großprojekten bereits mit einer Kostenersparnis von bis zu 20% und einer Zeitersparnis von bis zu 30%. „Das Interesse unserer Kunden, den Rohbau bereits im digitalen Modell zu optimieren, um Materialanforderungen zu verbessern und Planungsfehler zu vermeiden, ist in den letzten Jahren rasant gestiegen“, sagt Andreas Radischewski, der als Digital Building Solutions and Transformation Manager die digitale Planung bei Xella verantwortet. Nun sollen unter der Devise „BIM to field“ Instrumente und Wege gefunden werden, um die Lücke zwischen digitaler Planung am Modell und analoger Ausführung auf der Baustelle zu schließen.

Automatisierte Fertigung

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Thema automatisierte Fertigung. „In den letzten Jahren haben wir bereits einige interessante Ansätze gesehen, begleitet und selbst mit entwickelt. Nun ist es an der Zeit, diese Technologien serienreif in der Bau-praxis umzusetzen. Wir freuen uns, unsere bisherigen Erfahrungen und Ideen mit dem Konsortium zu teilen und eine praxisgerechte Entwicklung gemeinsam voranzutreiben.“

Sämtliche Forschungsthemen sollen nach und nach in konkrete Forschungsprojekte überführt und auf der Referenzbaustelle validiert werden. Die Referenzbaustelle steht auch als Basis für Studierendenprojekte und unterschiedlichste Lehrformate fakultäts-übergreifend zur Verfügung.

Digital & real

Schon Ende 2020 wird der Bau eines Demonstrator-Gebäudes unter Einbeziehung aller Mitglieder des Centers begonnen. Dabei sollen nicht nur neueste Technologien und physische Prozesse verwendet und entwickelt werden. Während des gesamten Bauablaufes findet dank moderner Netzwerktechnologie eine Verknüpfung des realen Prozesses mit den digitalen Zwillingen von Baumaschinen und Gebäude statt. Über digitale Planung, Ansteuerung und Echtzeit-Feedback des tatsächlich Gebauten werden so auf der Referenzbaustelle die digitale und die reale Welt miteinander verbunden.

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