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Prallbleche an Dachrinnen schützen Passanten und Bausubstanz


Fotos © Grömo
    

(11.8.2021) Steildachlandschaften mit gegeneinander verschnittenen Dachflächen sind einerseits Eyecatcher und lassen interessante Dachräume vermuten; andererseits können sie für die Planung der Dachentwässerung herausfordernd sein: Insbesondere in Kehlen oder wenn z.B. Gaubendächer über darunterliegende Dachflächen entwässert werden, kann punktuell soviel Regenwasser anfallen, dass es über die Regenrinne hinausschießt. Hier hilft der Einsatz eines Prallbleches.

Das aktuell von Grömo angebotene Prallblech wird mit seiner Wulstklammer auf die Rinnenwulst der Rinne gesteckt. Die im Prallblech vorgebohrten Löcher geben den Sitz der Nieten vor, die das Prallblech dauerhaft mit der Dachrinne verankern. Die stabile Verbindung sorgt für einen festen Halt, um das herunterströmende Wasser zuverlässig abzufangen, bevor es über die Rinne hinausschießt. Schäden am Mauerwerk durch überlaufendes Wasser werden auf diese Weise verhindert. Auch bei Innenecken lässt sich das Prallblech einsetzen. Denn durch einen einfachen Gehrungsschnitt in der Wulstklammer wird es der Form des Winkels angepasst und auf die Winkelwulst gesteckt:

  

Um Spritzwasser vorzubeugen, verfügt das Prallblech über zwei seitliche Aufkantungen. Sie lenken das Niederschlagswasser noch gezielter in die Dachrinne. Die umlaufende Sicke stabilisiert zudem das Blech. Muss mit größeren Wassermengen gerechnet werden, können an den seitlichen Aufkantungen zusätzliche Verstrebungen montiert und mit dem Dach verbunden werden. Dafür eignen sich beispielsweise Stahlseile. Auch erhöhte Druckkräfte lassen sich so zuverlässig abfangen.

Das Prallblech gibt es in der Materialausführung Zink in der Länge 500 mm. Es ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.

Weitere Informationen zu Prallblechen für Regenrinnen können per E-Mail an Grömo angefordert werden.

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