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Hauptsaison für Laubholzeinschlag beginnt

(28.11.2011) Alle Jahre wieder beginnt zum Jahresende die alljährliche und notwendige Holzernte in den Laubwäldern. Waldbesucher sind an abgesperrten Bereichen zur Vorsicht angehalten.

Traditionell nutzt die Forstwirtschaft die Wintermonate für die Laubholzernte. Ausgewählte Bäume werden von Waldarbeitern aus dem Bestand gefällt und abtransportiert. Der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland (BSHD) wirbt um Verständnis für die notwendigen Arbeiten im Wald. Lars Schmidt, geschäftsführender Vorstand und Vizepräsident des BSHD, erläutert: „Der Laubholzeinschlag ist nötig, um im Wald mehr Licht und Platz für gutes Wachstum zu schaffen. Es müssen Bäume aus dem Bestand genommen werden, damit sich andere Bäume besser entwickeln und ausladende Kronen bilden können. Zudem können Förster und Waldbesitzer Baumarten mit unterschiedlichen Lichtbedürfnissen gezielt fördern und auch die Verjüngung mit der nächsten Waldgeneration einleiten. Es wird aber immer nur so viel Holz entnommen, wie langfristig wieder nachwächst.“

Das zoombare Foto aus dem Beitrag "Furnier ist das Filet des Baumes" vom 22.11.2011 hat 11.946 x 3.043 Pixel - sofern Flash installiert ist! Der Button ganz rechts in der Steuerungszeile aktiviert dann z.B. den "Full Screen View".

Hinweise für Waldbesucher

Mächtige Maschinen hat der Waldbesucher bei den Fällarbeiten von Laubholz eher selten zu erwarten: Um den Eingriff für den Wald so schonend wie möglich zu gestalten, wird überwiegend manuell gearbeitet. Trotzdem kann auch hier nicht auf den Einsatz von Forstmaschinen verzichtet werden. Damit durch die Arbeiten und Verladung der Stämme auf Lkws keine Gefahr für Spaziergänger und Waldbesucher entsteht, werden die betroffenen Teilbereiche kurzzeitig abgesperrt. Der BSHD rät, auf Absperrungen zu achten, um sich und andere nicht zu gefährden.

„Eventuell beschädigte Wege werden nach dem Ende der Arbeiten wieder instand gesetzt und schon nach wenigen Jahren sind die Spuren des letzten Holzeinschlags nicht mehr zu sehen“, informiert Lars Schmidt.

Waldwirtschaft macht „Arbeit“

Holz ist für die deutsche Wirtschaft der wichtigste nachwachsende Rohstoff. Als Grundlage für Möbel, Papier, moderne Baustoffe und CO2-neutrale Energiegewinnung ist diese Ressource unerlässlich und ihre nachhaltige Nutzung ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Eine naturnahe Waldwirtschaft, für die sich der BSHD aktiv einsetzt, sorgt dabei nicht nur für stabile Mischwälder.

Sie fördert gezielt seltene Baumarten und bringt ökologische und ökonomische Interessen in Einklang. Zudem leistet die Forst- und Holzwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung ländlicher Regionen, zum Umweltschutz und nicht zuletzt zur Sicherung von hunderttausenden Arbeitsplätzen. Die Deutsche Forstwirtschaft ist weltweit anerkannt und Vorbild für nachhaltige Waldbewirtschaftung.

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