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ab 5.10.: "Architektur(en) Lesen" ­ Die Sprache der Architektur

  • Die Architekturtage /Les Journées de l'Architecture 2007, vom 5. bis 28. Oktober 2007 in Baden-Württemberg und im Elsaß

<!---->(4.10.2007) Nach dem großen Erfolg und den guten Besucherzahlen im vergangenen Jahr werden 2007 zum zweiten Mal die Architekturtage als grenzüberschreitendes Ereignis ausgerichtet ­ dieses Mal unter dem Motto "Architektur(en) Lesen". Unter der Leitung der Architektin Pascale Richter aus Straßburg und ihres Kollegen Urban Knapp aus Baden-Baden finden in je sieben französischen und deutschen Städten rund 100 Vorträge, Ausstellungen, Radtouren, Besichtigungen, Kino, Theater- und Musikveranstaltungen statt. Die Veranstalter wollen neben dem Fachpublikum insbesondere die breite Öffentlichkeit dazu einladen, Architektur bewusst wahrzunehmen und als etwas "Lesbares" zu begreifen. Die Eröffnung ist am 5. Oktober im Palast der Menschenrechte (Palais de Droits de l'Homme) in Straßburg.

Die Veranstaltungsreihe steht unter der Schirmherrschaft von Günther H. Oettinger, baden-württembergischer Ministerpräsident, und Adrien Zeller, Präsident des elsässischen Regionalrates, sowie unter der Patenschaft des Generalsekretärs des Europarates Terry Davis. Die Architekturtage/Les Journées de l'Architecture finden 2007 in folgenden Städten statt: Baden-Baden, Bühl, Colmar, Freiburg, Haguenau, Illkirch-Graffenstaden, Karlsruhe, Marbach am Neckar, Mulhouse, Offenburg, Rosheim, Séléstat, Strasbourg, Stuttgart. Das Programm erscheint zweisprachig und kann auf der Website ja-at.org abgerufen werden.

Die Architekturtage ­ zwischen Grenzen, Ländern, Welten, Menschen

"Les Journées de l'Architecture" gibt es bereits zum siebten Mal im Elsaß, erst 2006 wurde die Veranstaltung auch in Deutschland eingeführt und dabei die gleichnamige Gesellschaft "Les Journées de l'Architecture ­ Die Architekturtage" gegründet. Die Ausweitung auf den badischen Raum und Stuttgart hat sie international attraktiver gemacht und zudem die Anzahl der einzelnen Veranstaltungen nahezu verdreifacht.

Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, langfristig nicht nur Architekten und Organisatoren, beteiligte Firmen und Politiker dabei zu unterstützen, den Weg über die Grenze zwischen Städten und Ländern zu finden, sondern zunehmend auch die breite Öffentlichkeit zu erfassen; das Gebiet am Oberrhein soll zunehmend als die eine Region wahrgenommen werden, die sie im geographischen Sinne ist. Vor allem soll denjenigen ein Zugang zur Architektur vermittelt werden, die Gebäude bisher eher unter ihrem Nutzwert beurteilten. Die Architekturtage sollen die Lust wecken, dem nachzuspüren, was über das schlichte Ordnen des Raumes und das Schaffen von Orten hinausgeht. Zudem sollen die Besucher angeregt werden, die Region zu bereisen und selbst zu erkunden, was die verschiedenen Architekturen ihnen erzählen.

Die Architekturtage ­ zwischen Geschriebenem und Gebautem

Die Geschichte der Architektur und des Redens bzw. Nachdenkens über sie ist von jeher auch eine Geschichte von Büchern: von der reinen Architektur-Dokumentation in Text und Bild bis zur Darstellung theoretischer Konstrukte, die philsosophische und auch utopische Gedanken und Entwürfe umfassen und beschreiben. Das Thema "Architektur(en) Lesen" beinhaltet so auch im Wortsinne eine Auseinandersetzung mit Architektur, wie sie von Schriftstellern ­ wie Franz Kafka, E.T.A. Hoffmann und Paul Valéry, um drei Beispiele aus dem diesjährigen Programm zu nennen ­ vorgedacht und in literarische Form gebracht wurde.

Früh übt sich ­ Architektur-Projekte und Workshops für Kinder

Einen besonderen Wert legen die Verantwortlichen der Architekturtage darauf, Kindern frühzeitig einen Zugang zu und Freude an Architektur zu ermöglichen. So findet beispielsweise in Freiburg ein Schulprojekt in Kooperation mit dem Bertoldgymnasium statt, auf der französischen Seite gibt es in sechs Städten Zeichnen- und Malwettbewerbe für Kinder.

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