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Stiftung Warentest hat 10 Ölbrennwertkessel getestet

(1.5.2008) Angesichts drastisch steigender Ölpreise macht sich die Investition in neue Technik immer schneller bezahlt. Auch wer wegen des Kostenaufwands und der Lärm- und Schmutzbelastung vor der Erneuerung der kompletten Heizungsanlage zurückschreckt und keinen Gasanschluss hat, kann allein schon mit einem neuen Ölbrennwertkessel seinen Verbrauch deutlich senken. Da Brennwertkessel zusätzlich die im Abgas enthaltene Wärme nutzen, indem sie den Wasserdampf so weit abkühlen, dass er kondensiert und dabei Wärme für die Raumheizung abgibt, haben sie einen bis zu 40 Prozent höheren Nutzungsgrad.

Die Stiftung Warentest hat nun 10 Vertreter der neuesten Generation von Ölbrennwertkesseln mit schwefelarmem Heizöl getestet. Wegen des verringerten Schwefelgehalts erspart der Betrieb mit dieser Heizölsorte eine zusätzliche Neutralisationsanlage für das in die Kanalisation abzuleitende Kondensat.

Zwischen 5.590 und 7.000 Euro kosteten die Ölbrennwertkessel im Test - komplett mit Regelung. Zusätzlich muss noch mit Kosten für die Sanierung des Schornsteins gerechnet werden, der den niedrigeren Abgastemperaturen im neuen Heizbetrieb anzupassen ist.

Neun der zehn Ölbrennwertkessel im Test haben eine "sehr gute" oder "gute" Energieausnutzung. Ganz vorn liegen der teuerste und der zweitbilligste Heizkessel. Mit Gesamtnoten vom 1,6 bis 1,9 bewertet wurden folgende Kessel (in alphabetischer Reihenfolge!):

  • Brötje NovoCondens SOB 22 C,
  • Buderus Logano plus SB 105(T)-19 kW,
  • Vaillant VKO 246 icoVIT,
  • Viessmann Vitoladens 300-C und
  • Wolf COB-20.

Die Schwächen einiger ansonsten "guter" Kessel lagen vor allem bei der mäßigen Verarbeitung, dem hohen Stromverbrauch und der Geräuschentwicklung.

Die detaillierten Ergebnisse des Tests sind im Heft 5/2008 der Stiftung Warentest oder unter test.de nachzulesen.

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