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120° Spielraum - Viele Gebäude eignen sich für eine Solaranlage

(4.8.2008) Thermische Solaranlagen sprechen Umweltfreunde und Pragmatiker gleichermaßen an: Schon eine Kollektorfläche von 4 bis 6 m² kann ausreichen, um im Jahresmittel 60% des Trinkwassers für ein Einfamilienhaus zu erwärmen. Doch welche Voraussetzungen sollte ein Gebäude grundsätzlich bieten, um die effiziente Nutzung der Sonnenenergie zu ermöglichen?


Am wichtigsten ist ein geeigneter Montageort für die thermischen Sonnenkollektoren. Die Grenzen sind dabei nicht so eng gesteckt, wie viele meinen: In der Regel werden die Kollektoren auf dem Dach eines Hauses oder einer Garage installiert. Das sollte idealerweise nach Süden zeigen und einen Neigungswinkel von 45 Grad haben. Doch jedes Dach ...

  • mit einer Ausrichtung zwischen Südosten und Südwesten und
  • einer Neigung von 25 bis 60 Grad ist solartechnisch nutzbar.

Abweichungen von der optimalen Ausrichtung können in der Regel durch größere Kollektorflächen ausgeglichen werden. Außerdem gelten Vakuumröhrenkollektoren hinsichtlicht des Einfallswinkels von Sonnenstrahlen im Vergleich zu Flachkollektoren als toleranter.

Auch die Montageart lässt sich dem Dach anpassen. Eine Lösung ist die so genannte Indachmontage, bei der die Sonnenkollektoren an Stelle der Dachziegel montiert sind. Sie bietet sich vor allem bei Neubauten an. Für die nachträgliche Installation empfiehlt sich die am häufigsten eingesetzte Überdachmontage (die auch im Neubau möglich ist). Hier werden die Kollektoren mit Hilfe eines Schienensystems auf dem Schrägdach angebracht. Bei Flachdächern ist es üblich, die einzelnen Sonnenkollektoren auf einer Metallkonstruktion mit der optimalen Neigung zu befestigen. Darüber hinaus können Sonnenkollektoren aber sehr wohl auch an der Südfassade montiert werden.

Zu einer kompletten Solaranlage gehören die passenden Rohrleitungen, Solarkreispumpe, Regelung und Solarspeicher (Solar-Warmwasser-Speicher, Kombi- oder Pufferspeicher) sowie die Anbindung des Speichers an einen Wärmeerzeuger, zum Beispiel an einen Pellet-Heizkessel, Gas- oder Öl-Heizkessel. Systemtechnik von ein und demselben Hersteller bietet den Vorteil, dass die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und die Solarregelung in die Kesselregelung integriert werden kann.

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