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Stiftung Warentest warnt vor Ausbauhaus von Plus

(7.12.2008) Wenn der Eigenheim-Wunsch groß und der Geldbeutel klein ist, erscheinen Ausbauhäuser manchem als einzige Möglichkeit, doch noch ans Ziel zu kommen. Wenn dafür das richtige Angebot sorgfältig ausgewählt wird, die Bauherren die nötige Zeit und handwerkliche Geschicklichkeit verfügen oder möglicherweise auch noch Handwerker unter ihren Freunden haben, kann die Rechnung, fehlendes Geld durch Eigenleistung auszugleichen, auch aufgehen.

Allerdings ist zu beachten, dass die Hersteller von Ausbauhäusern oft nur den Rohbau erstellen und ansonsten lediglich Pakete anbieten, für deren sachgemäße Montage der Häuslebauer dann selbst sorgen und die Verantwortung übernehmen muss. Reichen dann Zeit oder Handwerkskunst doch nicht zum Eigenausbau oder stellen sich nach einiger Zeit Bauschäden ein, kann das vermeintlich günstige Haus noch sehr teuer werden.

Stiftung Warentest warnt!

Völlig unkalkulierbar wird das neue Heim, wenn man sich zudem durch viel versprechende Werbung voreilig für ein nachteiliges Angebot entscheidet. Vor einem solchen Beispiel, nämlich den über die Discounter-Kette Plus vertriebenen Ausbauhäusern des Herstellers Allkaufhaus, warnt Stiftung Warentest jetzt eindringlich. Die Werbung betone zwar, dass bei den verschiedenen Modellen im Preis von 92.000 bis 118.000 Euro eine Küche und eine Solaranlage enthalten seien. Der Käufer habe aber kaum die Chance, aus den Unterlagen seine tatsächliche Gesamtkostenbelastung zu entnehmen. So enthielten z.B. die Preise für das Bodenplatten- bzw. Kellerpaket nicht die Kosten für die Vorbereitungs- sowie Erdarbeiten, und das Baugrundgutachten werde erst nach Vertragsunterzeichnung eingeholt, so dass Mehrkosten durch problematischen Untergrund zu spät absehbar würden.

Außerdem würden in der Bauleistungsbeschreibung keine Hersteller oder Marken für die Ausbaumaterialien genannt, auch nicht für Fenster und Türen oder die Heizungsanlage, so dass die sprichwörtliche Katze im Sack gekauft werde. Hinzu kämen unzulässige Vertragsbestimmungen, nach denen der Bauherr seine Ansprüche auf Auszahlung aus dem Finanzierungsdarlehen an das Bauunternehmen abtreten und schon vor Fertigstellung zahlen müsse, so dass er kaum eine Chance habe, sich gegen mangelhafte Leistungen von Allkaufhaus zu wehren.

Die detaillierten Testergebnisse und können im Dezember-Heft der Stiftung Warentest oder online nachgelesen werden.

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