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Die Bewegungsfuge macht's, wenn Hochgleistragwerk auf Sandsteinfassade trifft

(11.5.2010) Der Dresdner Hauptbahnhof wurde als einer der letzten großen deutschen Bahnhöfe saniert. Das Architekturbüro Foster + Partners war federführend mit der Planung und Ausführung des historischen Gebäudes beauftragt. Neben gestalterischen Aspekten kam es den weltweit agierenden Architekten vor allem auch auf nachhaltige Planung, zuverlässige Ausführung und dauerhafte Nutzung an.

Materialausdehnung, Bauteilbewegung, Scherkräfte und Bauwerkssetzungen

U.a. im Zuge der Hochgleistragwerkesanierung suchte das Architekturbüro eine Lösung für eine zuverlässige, langlebige und energiesparende Gebäudefugenabdichtung. Temperatur- und verkehrsbedingt werden die Fugen zwischen der Sandsteinfassade und dem Hochgleistragwerk besonders stark beansprucht. Jedes Mal wenn ein Zug anfährt, bremst oder den Bahnsteig überrollt, wirken enorme Kräfte auf das Tragwerk, wodurch heftige Fugenbewegungen verursacht werden. Beispielsweise muss man bei einer Zugüberfahrt damit rechnen, dass sich das Hochgleistragwerk ca. 9 mm nach unten bewegt, oder dass es zu verkehrsbedingten Bauteilverschiebungen bzw. temperaturabhängigen Materialausdehnungen von bis zu 12 mm kommen kann und dies nicht nur einmal, sondern mehrere hundert Male pro Tag. Es lag also auf der Hand, dass sowohl die Fassade als auch die Unterseite der Gleistragwerke verspringen würden. Damit die Gebäudefugen nicht zur Schwachstelle der Gebäudehülle werden würde, musste Forster + Partner bereits in der Konzeptionsphase auf die Planung einer funktionell sicheren Fugenabdichtung achten. Es kam daher nur eine Lösung in Frage, die die immer wiederkehrenden vertikalen und horizontalen Bauteilbewegungen in der Fuge zuverlässig und dauerhaft ausgleichen kann.


Die zuverlässige und dauerhafte Abdichtung der Gebäudefugen war elementarer Bestandteil bei der Bauwerksplanung des renommierten Architekturbüros.

ISO-Chemie nahm sich der Aufgabe an und ließ eine "premium edition" ihres etablierten Fugendichtbands ISO-Bloco 600 in die Bauteilfugen legen, die das Hochgleistragwerk aus statischer Sicht vollständig von der empfindlichen Sandsteinfassade abkoppeln. Um andererseits auf kurz oder lang dauerhafte Lüftungsspalten zwischen den Bauteilen zu vermeiden, verfügt das dauerelastische BG1-Fugendichtband eine besonders hohe Dauerbewegungsaufnahme. Das vermeidet die Entstehung von Abrissen, wie sie bei anderen Fugenmaterialien - wie z. B. Dichtstoffen - vorkommen können. Zudem bietet das nach den neuen DIN 18542 qualitätsgeprüfte Band durch seine starke Expansionsfähigkeit und seinen hohen Fugeneinsatzbereich die erforderliche Funktionssicherheit.

Neben den durch Materialausdehnungen, Bauteilbewegungen, Scherkräften und Bauwerkssetzungen hervorgerufenen bauphysikalischen Belastungen hat sich das schon oft erfolgreich bei Sanierungen eingesetzte Fugendichtband auch in Sachen Witterungsbeständigkeit, Wärmerückhalt, Feuchteschutz, Brandverhalten und einem positiven Raumklima bewährt. So sorgt das vorkomprimierte, dampfdiffusionsoffene Fugendichtband für einen gesicherten Feuchtigkeitsabtransport nach außen und schützt im Außenbereich mit 600 Pa zugleich dauerhaft vor Schlagregen und Zugluft.


Im Innenbereich wurden die Bewegungsfugen zusätzlich mit einer EPDM-Fassadendichtfolie abgedichtet (Bild oben und Bild rechts unten): ISO-Connect Inside EPDM ist eine dampfdiffusionshemmende Butylkautschukfolie, die die innere Luftdichtheit im Abdichtungsbereich gewährleistet. Durch die hohe Dehnfähigkeit des elastischen Materials können Fugenbewegungen dauerhaft ausgeglichen werden.

Weitere Informationen zu Lösungen für Bewegungsfugen (konkret auch ISO-Bloco 600) können per E-Mail an ISO-Chemie angefordert werden; außerdem weiterhin aktuell: "ISO-Chemie Planer CD und Onlineportal für Architekten und Planer"

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