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Solararchitektur als kreative Herausforderung

(10.1.2005) Umweltschutz gehört für die Bundesbürger neben den Themen Arbeitsmarkt und Wirtschaftliche Lage zu den wichtigsten Problemen in Deutschland. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland 2004", die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt Ende September 2004 vorgestellt haben. Voll im Trend liegen die erneuerbaren Energien, die von einer breiten Bevölkerungsmehrheit gewünscht werden. Vor allem die unerschöpfliche Sonnenenergie hat viele Anhänger.


Was täglich an Energie auf der Erde ankommt, übersteigt den Verbrauch um das 10.000 bis 15.000 fache. Sonnenenergie zerstört weder die Umwelt noch sorgt sie für eine optische Umweltverschmutzung. Und sie ist überall verfügbar. Dass Photovoltaik ein Wachstumsmarkt ist, belegt der Solarboom der vergangenen Jahre eindrucksvoll. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarindustrie betrug Ende 2003 der Anteil des Solarstroms an der Stromversorgung in Deutschland 0,05 % (bei einer installierten Fläche von 3,7 Mio m² mit einer Leistung von 400 MWp el).

Erneuerbar, umweltverträglich und ästhetisch - die Energielieferantin Sonne beeinflusst auch die Planung und Gestaltung von Bauwerken. Photovoltaikanlagen sind eine kreative Herausforderung für den Architekten, moderne Technik in seine Form- und Materialsprache zu integrieren. So kann die sich entwickelnde Solararchitektur als kreative Ausdrucksform einer ökologisch orientierten Architektur des 21. Jahrhunderts gelesen werden. Kein klassisches Zitat, sondern Ausdruck eines eigenen Stils, eines umweltbewussten Zeitalters.

Starkes Duo: Alu + Solar gemeinsam

Regenerative Energie vom Dach kombiniert mit maximaler architektonischer Gestaltungsfreiheit - das ist das Charakteristikum der Produktinnovation Kalzip AluPlusSolar, mit der Corus Bausysteme auf dem Photovoltaik-Markt neue Akzente setzt. Erstmals werden Solarmodule und die Kalzip Aluminiumprofiltafeln zu einer untrennbaren Einheit verschmolzen und die Vorteile von Aluminium mit den Vorteilen einer Photovoltaikanlage kombiniert. Ohne Aufständerung in die Fläche integriert sind die Solarzellen optisch zurückgenommen, behalten aber ihren eigenständigen ausdrucksstarken Charakter ohne als Fremdkörper oder optisch störendes Anhängsel zu wirken. Die Ästhetik der bläulich schimmernde Photovoltaikelemente steht im harmonischen Kontrast zum silberig schimmernden Aluminium.

Hoher Wirkungsgrad bei diffusem Licht

Kalzip AluPlusSolar ist eine technisch ausgereifte Lösung auf dem neuesten Stand der Technik. Die Silizium-Dünnschicht Solarzellen sind Photovoltaikelemente, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln. Das neue Solar-Dachsystem setzt auf die von der amerikanischen Firma Uni-Solar entwickelte Triple-Junction-Technologie, bei der drei Halbleiterschichten übereinander aufgebracht werden, um ein breiteres Strahlenspektrum für die Umwandlung des Sonnenlichts zu nutzen. Die so entstandenen Solarhochleistungsmodule können auch bei geringer Sonneneinstrahlung das diffuse Licht mit einem hohen Wirkungsgrad in elektrische Energie umwandeln. Aufgrund einer engmaschigen Bypass-Verschaltung sind diese Module im Gegensatz zu den kristallinen auch unempfindlich gegenüber Verschattungen. Der Einsatz amorpher Dünnschichtmodule ist zudem ideal für die in Europa anzutreffenden Lichtverhältnisse. Bei der in Deutschland vorherrschenden diffusen Sonneneinstrahlung wird mit der Triple-Junction-Technologie eine höhere Energieausbeute als mit den herkömmlichen kristallinen Solarzellen erreicht. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Widerstandsfähigkeit der Photovoltaikelemente gegenüber Witterungseinflüssen wie Hagel oder Sturm. Die unempfindlichen Moduloberflächen werden durch Hagelkörner oder heruntergefallene Äste in der Regel nicht beschädigt.

Die amorphen Solarmodule sind bis zum 100 fachen dünner als ihre kristallinen Konkurrenten und sie sind unzerbrechlich, da die Leichtgewichte in ein äußerst langlebiges UV-stabilisiertes Polymer eingebettet sind. Die Wirtschaftlichkeit und hohe Lebensdauer von Kalzip AluPlusSolar wird durch eine 20jährige Leistungsgarantie unterstrichen. Das Kriterium der Nachhaltigkeit, das gerade bei erneuerbaren Energien bedeutsam ist, wird problemlos erfüllt: Kalzip AluPlusSolar bietet Energie mit Zukunft.

Solarmodule für konvexe und konkave Konstruktionen

Die extrem robuste Solarfolie wird im Werk dauerhaft auf die Kalzip Aluminiumprofiltafeln laminiert. Da die Folie flexibel ist, können die Kalzip Aluminium-Profiltafeln, auf die die Dünnschicht-Solarmodule aufgebracht werden, auch konvex oder konkav verformt werden. Damit bietet Corus Bausysteme dem kreativen Architekten die einzigartige Möglichkeit, seine solaren Ideen ohne gestalterische Abstriche gezielt auch auf konvexen oder konkaven Dachkonstruktionen zu verwirklichen. Mit Kalzip AluPlusSolar lassen sich Tonnen-, Shed- oder Pultdächer ebenso einfach als Energiedach ausführen wie individuell geschwungene Formen bis zu einer maximalen Neigung von 60 Grad.


Delectare et prodesse, der antike Anspruch an die Dichtkunst, lässt sich mit Kalzip AluPlusSolar mit neuem Sinn auf die Baukunst übertragen: Architektur, die erfreut und nützt, befindet sich nicht im Spannungsfeld, sondern im Einklang von Ökologie, Ökonomie und Ästhetik.

Nachrüstung mit Kalzip SolarClad

Kalzip AluPlusSolar wird als Komplettsystem (inklusive Wechselrichter und Zubehör) in der Profiltafel-Baubreite AF 65/537/1,0 mm in einer RAL 9006 Beschichtung angeboten. Andere Farbtöne sind möglich. Bei der Kostenkalkulation ist zu berücksichtigen, dass die Energieversorgungsunternehmen die Einspeisung von Strom aus Solaranlagen gemäß den Richtlinien des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) vergüten.

Da beide Werkstoffe ab Werk untrennbar miteinander verbunden sind, ist eine nachträgliche Installation nicht möglich. Mit Kalzip SolarClad steht allerdings ein Schwesterprodukt zur Verfügung, mit dem vorhandene Kalzip Dächer nachgerüstet werden können. Aufgrund des geringen Gewichts der Solarmodule ist es erstmalig sogar möglich, auch Gebäude nachzurüsten, bei denen bislang statische Gründe gegen den Einbau einer Photovoltaikanlage sprachen.

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