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Bauwirtschaft: übertroffene Erwartungen 2011, gute Aussichten für 2012

Bundesvereinigung Bauwirtschaft(18.3.2012) „Insgesamt blicken die 300.000 Mitgliedsunter­nehmen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft optimistisch ins Jahr 2012. Wir erwarten eine Fortsetzung des Trends aus dem Jahr 2011: Die Unter­nehmen des Bauhauptgewerbes werden dank der fortgesetzten Neubautätigkeit am stärksten wachsen, so dass das Umsatzwachstum bei 2% liegen wird, gefolgt vom Bereich Ausbau mit plus 1% und dem Bereich Energie-/Gebäudetechnik mit plus 0,5%. Insgesamt wird der Umsatz im Bereich der BVB damit um 1% auf 203 Mrd. Euro wach­sen. Die Beschäftigung wird über alle Sparten gut stabilisiert bei 2,35 Mio. Beschäf­tigten erwartet (+0,5%).“ So das Fazit von Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich der Frühjahrspressekonferenz des deut­schen Bau- und Ausbauhandwerks am 15.3. in München.

Die Branche setzt angesichts weiterhin günstiger Rahmenbedingungen vor allem auf ein fortgesetztes Wachstum im Wohnungsbau und rechnet hier mit einem Umsatzplus von 5%. Auch im Wirtschaftsbau weisen die Frühindikatoren auf einen höheren Umsatz hin, der mit 2,3% prognostiziert wird. Allein im öffentlichen Bau rechnet die Bauwirt­schaft mit um 3% rückläufigen Umsätzen.

Die Sparten Ausbau und Gebäudetechnik/Dienstleistungen rechnen mit nur mäßigen Wachstumsraten. Diese werden im Ausbau bei 1% und im Bereich Gebäudetechnik bei nur 0,5% liegen.

2011: Umsatzwachstum von 7%

Mit Blick auf das abgelaufene Baujahr 2011 sprach Schneider von übertroffenen Er­wartungen: Nachdem zu Beginn des Jahres noch ein 4%-Umsatzwachstum erwartet wor­den war, lag dieser Wert tatsächlich bei 7%. Damit knackte der Umsatz zum ersten Mal die 200 Mrd.-Euro-Grenze und erreichte 201,34 Mrd. Euro. „War die Stabilisierung der Umsatzentwicklung in 2010 noch von den Unternehmen im Ausbau und der Gebäu­detechnik und Dienstleistungen getragen worden, so war es in 2011 dann das Bau­hauptgewerbe, das ganz wesentlich das Umsatzplus der deutschen Bauwirtschaft bestimmte. Plus 12% schlagen hier zu Buche, was insbesondere in der anziehenden Neubautätigkeit im Wohnungsbau begründet ist.“ Erläuterte Schneider die Lage. „Auch die Zahl der Beschäftigten konnte in 2011 um 22.000 erhöht werden und erreichte 2,34 Millionen, was einem Plus von einem Prozent entspricht. Auch dazu hat das Bauhauptgewerbe mit einem Plus von über 2 % überdurchschnittlich beigetragen.“

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