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Aufträge im Bauhauptgewerbe im Jahr 2011 real um 4,4% gestiegen

(22.2.2012) Im Jahr 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 4,4% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm die Baunachfrage im Hochbau um 9,3% zu, im Tiefbau dagegen um 0,6% ab.

Im Durchschnitt des Jahres 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 734.000 Personen tätig, das waren etwa 18.000 Personen mehr als im Jahr davor (+2,6%). Der Gesamtumsatz belief sich im Jahr 2011 auf rund 93,4 Milliarden Euro (+12,5% gegenüber dem Jahr 2010).

Im Dezember 2011 sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 14,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 16% und im Tiefbau um 11,8% zu. Die Zahl der tätigen Personen lag mit 731.000 um 2,4% über dem Niveau von Dezember 2010. Der Gesamtumsatz war im Dezember 2011 mit 9,4 Milliarden Euro 24,6% höher als im Vorjahresmonat.

Im Dezember 2011 war die Tätigkeit am Bau durch die vergleichsweise milden Temperaturen begünstigt: Die Betriebe meldeten eine Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden von 42,4% gegenüber Dezember 2010. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Dezember 2010 extrem ungünstige Wetterbedingungen geherrscht hatten. Die geleisteten Arbeitsstunden waren damals stark zurückgegangen.

Bauindustrie erwartet für 2012 Umsatzplus von 2,5%

Entsprechend zufrieden sind die Bauunternehmen mit ihrer Geschäftslage: 90% der vom Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) befragten Unternehmen meldeten Anfang dieses Jahres eine gute bzw. befriedigende Geschäftslage. Für das laufende Jahr erwarten zwei Drittel der Befragten eine stabile Geschäftslage, knapp 13% rechnen - trotz der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Wachstumsperspektiven - sogar mit einer weiteren Verbesserung. Allerdings nimmt die Zahl der skeptischen Stimmen zu. Für 2012 erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. deshalb nur noch ein leichtes Umsatzplus von nominal 2,5%.

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