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Barrierefreiheit als Synonym für Unabhängigkeit

(8.5.2017; ISH-Bericht) Das wichtige Gesellschaftsthema „Barrierefreiheit“ durchdrang auch dieses Jahr wieder die Hallen der ISH-Water und gilt inzwischen als fest verankert im Bewusstsein aller Protagonisten - von der Politik, über die Hersteller und Verbände, bis hin zu den Bauherren. Nicht nur die Erhöhung der staatlichen Fördergelder für den altersgerechten Umbau, sondern auch die in Frankfurt gezeigte Bandbreite barrierefreier und barrierearmer Produkte trägt der Erkenntnis Rechnung, dass ein selbstbestimmtes Leben im Alter inzwischen untrennbar mit einer für jedes Alter komfortablen Wohnungs- und Badausstattung (Universal Design) verknüpft werden sollte.


Bild © VDS

Aktion Barrierefreies Bad mit Überzeugungskraft

Zu dieser Erkenntnis hat nicht zuletzt auch die Aufklärungsarbeit der Aktion „Barrierefreies Bad“ beigetragen. „Das spornt uns dazu an, Branchenprofis und deren Kunden künftig noch intensiver über Förderungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren“, erklärte Jens J. Wischmann auf der ISH. Wie der VDS-Geschäftsführer und Sprecher der gemeinsam mit dem ZVSHK ins Leben gerufenen Initiative zudem mitteilte, „wächst der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum weiterhin rasant“. Experten zufolge seien erst etwa 700.000 barrierefreie Wohnungen verfügbar. 2030 liege der Bedarf geschätzt bei mindestens 3,6 Mio. - siehe auch Beitrag „Bundesregierung: 2,7 Mio. altersgerechte Wohneinheiten würden benötigt“ vom 9.3.2015.

Sachkompetenz von A-Z

Den Beginn der aktuellen Informationsoffensive markieren umfassende Überarbeitungen und Erweiterungen des Glossars „Stichwort Barrierefreies Bad“ unter aktion-barriere­freies-bad.de > Glossar. Die Printversion kann als kostenloses Einzelexemplar per E-Mail an Aktion „Barrierefreies Bad“ Mail angefordert werden.

Digitalisierung für Sicherheit und Selbstständigkeit


Foto © VDS / shutterstock / Georgejmclittle / Onsuda (Bild vergrößern)
  

Barrierefreie Bäder profitieren immer mehr auch von moderner, hoch entwickelter Sensortechnik. So garantieren bewegungsabhängiges Licht und Bodenbeläge mit Sturzerkennung sogar auch nachts ausreichende Orientierung und im Bedarfsfall schnelle Hilfe. Das „smarte Bad“ leistet aber noch viel mehr: Über Sprachsteuerung lassen sich nicht nur Wassermengen und Temperaturen dosieren; rein theoretisch können die digitalen Systeme schon jetzt über eine entsprechende Vernetzung ihrer einzelnen Komponenten helfende Hände ersetzen: Wenn sich etwa Licht, Wassertemperatur, Wasserstrahlstärke sowie die Höhen von Waschtisch sowie WC automatisch und noch dazu nutzerabhängig von selbst einstellen, trägt das fraglos zum selbstständigen Aufenthalt im Bad deutlich bei.

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