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CO₂-Anteil in der Raumluft zwischen 350 und 2.000 ppm


  

(12.7.2018; Light+Building-Bericht) Gute Luft zeichnet sich u.a. durch einen geringen CO₂-Anteil aus. In der DIN 1946 ist dazu der für die Raumbelüftung empfohlene CO₂-Maximalwert auf 1.500 ppm festgelegt. Zum Vergleich:

  • Frische Außenluft hat meist einen CO₂-Anteil von 350 ppm und 500 ppm.
  • In einer Wohnung liegt der Durchschnitt zwischen 500 und 1.000 ppm.
  • 800 ppm gilt als empfohlene Grenze.
  • Bei einem Wert von über 1.000 ppm sollte unbedingt gelüftet werden.
  • Übersteigt der Wert die 2.000 ppm-Grenze, muss gelüftet werden, da dieser CO₂-Anteil an der Luft bedenklich für den Körper ist.

CO₂-Sensor mit Lüftungssteuerung: AQS/TH-PF von Elsner Eletronik 

Kohlendioxid (CO₂) breitet sich besonders in kleinen Räumen rasch aus und übersteigt dann schnell die empfohlene Grenze von 800 ppm. Aber auch Schlafzimmer und allgemeine Aufenthaltsräume sind häufig betroffen, da hier eher unregelmäßig oder viel zu kurz gelüftet wird. Eine erhöhte CO₂-Belastung lässt sich erkennen an ...

  • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und/oder an allgemeinem Unwohlsein,
  • Müdigkeit, Unproduktivität oder Kraftlosigkeit (bei über 1.000 ppm)
  • Konzentrationsschwierigkeiten (bei über 1.500 ppm) sowie an
  • Husten bis hin zur Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit.

Für Asthmatiker ist CO₂ besonders gefährlich, da sich bei zu hoher Konzentration die Atemfrequenz stark erhöht. Der hohe CO₂-Anteil in der Luft „vergiftet“ sozusagen den Körper, da er den Sauerstoff aus dem Blutkreislauf verdrängt und die Zellen nicht mehr richtig versorgt werden.

zum Schutz: Gebäudetechnik mit CO₂-Sensoren von Elsner Eletronik

CO₂-Sensoren sind heute in der Lage, selbständig die Luftqualität zu ermitteln und Empfehlungen an die Lüftungs- und Fenstertechnik weiterzugeben - ohne dass der Haus- respektive Wohnungsbesitzer eingreifen muss.

Eine Variante dafür ist die kompakte Lüftungssteuerung AQS/TH-PF, die kein Bus-System benötigt: Das Kombigerät mit Sensorik und Steuerungstechnik, das sich in übliche Schalterprogramme integrieren lässt, automatisiert die Belüftung über Fenster bzw. Lüftungsgeräte und zeigt außerdem den aktuellen CO₂-Wert im Display an.

Für die CO₂-Messung in Gebäuden, die mit der KNX-Gebäudebustechnik ausgerüstet sind, eignen sich zum Beispiel die Wandsensoren KNX AQS/TH-UP gl und KNX AQS/TH-UP Touch. Sie kombinieren verschiedene Funktionalitäten wie Temperatur- und Feuchtigkeitserfassung mit der CO₂-Messung. Sind Fenster oder Lüftungsgeräte über KNX ansteuerbar, veranlassen die Sensoren das automatische Öffnen/Schließen der Fenster bzw. das An-/Ausschalten der Lüftung, um die Luftqualität im Raum wieder auf ein angenehmes Niveau zu bringen. Das unbeaufsichtigte Öffnen der Fenster kann dabei durch manuelle Zeitvorgaben unterbunden werden.

Eine Möglichkeit den CO₂-Gehalt visuell darzustellen bietet der Raum-Controller Corlo Touch KNX. Das Display kann unter anderem die genauen Werte oder eine textbasierte Aufforderung zum Lüften anzeigen. Zusätzlich wechselt die integrierte Ambientebeleuchtung auf die Farbe Rot, wenn die Raumluft schlecht geworden ist.

Für die Deckenmontage ist zum Beispiel der Sensor Sewi KNX AQS geeignet, ein reiner CO₂-Sensor für den KNX-Bus. Der Sensor steht auch als Variante für die Kommunikation per Modbus-Datenprotokoll zur Verfügung.

Weitere Informationen zu CO₂-Sensoren können per E-Mail an Elsner Elektronik angefordert werden.

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