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Silka-Funktionswand = Silka XL KS-Steine + Multipor-WDVS

(23.8.2018) Eine „Funktionswand“ in der Welt der Kalksandsteine (KS) kombiniert die jeweils passensten Materialeigenschaften im Schichtenaufbau einer wärmedämmenden Außenwand. In diesem Sinne hat Xella jetzt das großformatige Bausystem Silka XL mit dem Multipor-Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) zur „Silka Funktionswand“ zusammengeführt.

Bei einer massiven Silka Funktionswand wird also eine tragende Innenschale aus dem großformatigen Bausystem Silka XL in den üblichen Wanddicken von 17,5 bis 24 cm errichtet. Diese Schicht dient dem statischen Lastabtrag und dem Schallschutz. Vor diese Tragschicht wird dann mit dem Multipor-WDVS in Dämmstoffdicken von 14 bis 30 cm eine weitere funktionale Ebene angeordnet. Diese dient der Wärmedämmung und dem Witterungsschutz. So entstehen, quasi-monolithische mineralische Wandaufbauten.

Laut Ingo Beer, als Produktmanager zuständig für die Silka-Funktionswand, lässt dieser Außenwandaufbau gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit Standard-EPS bzw. Mineralwoll-Lamellen einen deutlich höheren Schallschutz gegen Außenlärm erwarten. Auch im Vergleich zu Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt sind, werde ein wesentlich besserer Lärmschutz erreicht: „Das System bietet insbesondere bei Mehrfamilienhäusern gegenüber vertikaler Flankenschallübertragung einen höheren Schallschutz als Systeme mit Hochlochziegeln,“ verspricht der Bauingenieur.

Auch hinsichtlich des sommerlichen Wärmeschutzes sollte die Funktionswand punkten können, denn die Wände erreichen vergleichsweise lange Phasenverschiebungsdauern, die einen hohen Hitzeschutz ermöglichen. Zur Erinnerung: Als Phasenverschiebung wird die Zeitspanne bezeichnet, die eine Temperaturspitze braucht, um von außen in das Innere eines Raumes zu gelangen. Das bedeutet: An heißen Sommertagen leitet die Wand die Sonnenwärme nicht direkt in den Innenbereich des Gebäudes weiter. Erst mit Verzögerung und in abgeschwächter Form - in der Regel nachts, wenn es ohnehin kühler ist - kommt die Wärme zum Teil im Innenraum an. Mit über 10 Stunden liegt die Phasenverschiebungsdauer von Silka Funktionswänden nahe an der Empfehlung für den optimalen Hitzeschutz und ist gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit EPS oder Mineralwolle durchaus länger.

Weitere Informationen zu Silka-Funktionswand können per E-Mail an Xella angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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