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BAU 2019-Vorberichte aus der Halle A2: „Steine / Erden / Baustoffe und Verbindungslösungen“

(2.1.2019; BAU 2019-Vorbericht) Auch Halle A2 beherbergt traditionell das Ausstellungssegment Steine/Erden, welches Kalksandstein, Beton, Bims- und Faserzement-Bau­stoffe, Putze, Estriche, Dämm- und Isolierstoffe umfasst. Der Schwerpunkt in Halle A2 liegt bei Beton, Leicht- und Porenbeton.

Gemäß dem BAU-Leitthema „Digital“ haben die meisten Aussteller auch digitale Tools im Programm, was nachfolgend zur Vermeidung von zu vielen Wiederholungen in der Regel nicht explizit erwähnt wird.

Belegungsplan der Halle A2 vergrößern (Geländeplan mit allen Hallen) © Messe München

Aussteller der Halle A2 mit einer Vorankündigung (gleichsam im Hallenplan von links nach rechts durch die Halle laufend):


Foto aus „Porenbeton für KfW 55-Mehrgeschossbauten“ vom 19.9.2017
  
   

Xella mit seinen Marken Ytong, Silka, Multipor, Hebel und zwischenzeitlich auch Ursa will auf dem Gemeinschaftsstand (A2/103) produktübergreifende ganzheitliche Lösungen für Boden, Wand, Decke und Dachdämmung sowie Neuheiten der einzelnen Marken vorstellen. Dazu gehören Kalksandsteine, die zu 10% aus Recycling-Porenbetonmehl bestehen, Ytong-Plansteine mit erhöhter Steinfestigkeit und einem λ-Wert von 0,07 W/mK, Ytong-Fertigwandelemente mit einem λ-Wert von 0,08 W/mK sowie eine handliche Multipor-Sanierungsplatte, die belastetem Mauerwerk Salz entzieht und so dem Nachfeuchten entgegenwirkt. Zudem können Besucher einen interaktiven Wandkonfigurator oder Services rund um die Einblasdämmung von URSA selbst ausprobieren. Hebel-Partner können das neue Planungs- und Kalkulationstool kennenlernen, mit dem sich sehr schnell Angebote für schlüsselfertige Hebelhallen erstellen lassen.

Neben den Bodensystemen Nortec und Floor and more mit hochwertigen Parkettdecklagen und der Deckenoberfläche Moodline mit tiefmatter Pulverbeschichtung präsentiert Lindner (A2/403) die individuell gestaltbare, mikroperforierte Leichtbauplatte COMP+ acoustic (siehe Beitrag vom 6.11.2018), individuell designte Akustikbilder in Großformaten sowie das freistehende, autarke Raum-in-Raum-System Cube (siehe Beitrag vom 17.7.2017):

Lindner Cube: selbsttragend und flexibel planbar (Foto © Lindner) 

Bei Unika (A2/309) liegt der Fokus auf prozessoptimiertem Bauen mit Kalksteinen, die hohe Planungssicherheit und Ausführungssicherheit bieten, ohne dass Bauartgenehmigungen, Zulassungen oder Herstellererklärungen erforderlich wären.

Erstmals treten Fermacell (inzwischen auch umbenannt in James Hardie Europe GmbH) und Aestuver nach abgeschlossener Übernahme als Teil der James Hardie Gruppe (A2/310) auf. Schwerpunkte sind einlagige, wirtschaftliche Trockenbau-Wandkonstruktionen mit Fermacell Gipsfaserplatten und widerstandfähige HardiePlank Fassadenverkleidungen aus Faserzement (siehe auch Beitrag „HardiePlank: alternative Fassadenverkleidung aus Faserzement in Holzoptik“ vom 21.8.2018).

Tremco Illbruck (A2/111) zeigt neben illbruck-Abdichtungsprodukten auch das Null­fire-Sortiment für den passiven Brandschutz im Stahlbau, darunter Beschichtungen für Feuerhemmung bis F120.

Peri (A2/115) rückt Weiterentwicklungen für die einseitig bedienbare Rahmenschalung Maximo in den Vordergrund. Mit dabei sind auch das leichte Gerüstsystem Peri Up Easy sowie die leichte Universalschalung Duo, die sich ohne Kran einfach und auf engstem Raum einsetzen lässt.

Nach der Übernahme mehrerer Kalksandsteinwerke will H+H (A2/119) die Messe nutzen, um sich als serviceorientierte Marke sowie leistungsstarker und verlässlicher Lieferant für Kalksandstein- und Porenbeton-Mauerwerk zu präsentieren.

Dyckerhoff (A2/318) bietet anhand ausgewählter Exponate und hochwertig visualisierter Projekte einen Überblick über Anwendungen von Dyckerhoff WEISS und Flowstone in der heutigen Premium-Architektur. Das beginnt bei Interieur- und Designobjekten aus filigranem Beton und endet beim fugenlosen Terraplanboden des Messestandes, in den diesmal Lichtbeton-Elemente eingelassen sind - siehe dazu auch den Beitrag „Wuppertaler Bahnhofsmall mit ganz viel weißem Betonboden“ vom 16.8.2018:

Foto © Axel Hartmann 

ADK Modulraum (A2/514) hat sich auf komplexe Bauten mit hohen Anforderungen spezialisiert und will demonstrieren, wie sich Pragmatik und Schnelligkeit der seriellen Bauweise mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten und hoher Qualität verbinden lassen.

Der Fachverband für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) und die Bundesstiftung Baukultur (A2/519) wollen Investoren, Planer und Nutzer für das Thema „Fassade der Zukunft“ interessieren. Zu sehen sind innovative Planungs-, Technologie- und Montageansätze sowie Materialien, darunter berührungssensitive Oberflächen aus Beton und Holz, die die Ausbildung ganzer Touchscreen-Wandflächen erlauben. Die Besucher erwartet zudem die Neuauflage des Fassaden-Navigators sowie der Baukulturbericht 2018/2019, der für die Wertschätzung des Bestandes und eine nachhaltige Umbaukultur plädiert.

Austrotherm (A2/420) ist mit einer Auswahl seiner Fassadenprofile vertreten, darunter insbesondere solche, die bei der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden eine originalgetreue leichtgewichtige und kostengünstige Reproduktion historischer Elemente ermöglichen:

Foto © Austrotherm 

Auf einem außergewöhnlich gestalteten Stand will KS-Original (A2/321) Gestaltern von Lebens- und Arbeitsräumen aufzeigen, dass die Kalksandsteinbauweise alle Anforderungen an zeitgemäßes kostengünstiges und nachhaltiges Bauen erfüllt. Passend dazu stellt der Markenverbund auch eine eigene Kommunikationsplattform vor.

Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesverbandes Leichtbeton (A2/329) präsentiert Jasto Leichtbeton-Thermsteine mit erhöhter Druckfestigkeit für Gebäude mit bis zu 5 Stockwerken, die durch einen Deckel vor Witterung und mechanischen Beschädigungen geschützt sind - siehe Bild rechts und auch Beitrag  „Hochwärmedämmendes Leichtbeton-Mauerwerk à la Jasto bis zur Hochhausgrenze“ vom 10.4.2018. Im Bereich Außenanlagen steht das neue Trendline-Pflaster im Vordergrund, das zur bereits eingeführten gleichnamigen Gartenmauer passt - siehe u.a. Beitrag „Trendline-Gartenmauersystem neu von Jasto für freistehende Mauerhöhen bis 2,55 m“ vom 20.4.2017.

Nebenan bieten das InformationsZentrum Beton (A2/320) und 14 Partnerunternehmen einen Überblick über die Vielfalt des Baustoffs Beton. Das Spektrum reicht von Gestaltungsmöglichkeiten mit Sichtbeton, über Betonkernaktivierung für eine nachhaltige Gebäudeklimatisierung, bis zum bekannten Planungsatlas für den Hochbau und Zukunftstechnologien mit Beton. Interessierte können sich auch über die gestalterischen und funktionalen Vorteile von Gradientenbeton informieren, für den die Inhaltstoffe nicht gleichmäßig in eine Schalung gegossen, sondern in unterschiedlichen Intensitäten in das Bauteil eingesprüht werden.

Rosensteinpavillon im Stuttgarter Schloss. (Foto © BetonBild) 

Bei B.T. innovation (A2/131) geht es um Consulting sowie Produkte zur Effizienzsteigerung bei der Fertigung von modularen Betonbauteilen sowie deren Einbau auf der Baustelle. Die Palette reicht von der Magnet- und Schalungstechnik, über die Abdichtungstechnik, bis zur Verbindungstechnik

Neu beim Entwässerungsspezialisten Kessel (A2/331) sind die ultraflache Kleinhebeanlage Minilift S zur Unterflurinstallation (Bild rechts) sowie die Hebeanlage Aqualift S Compact, die bei Bedarf auch mit einer stärkeren bzw. zusätzlichen zweiten Pumpe ausgestattet werden können.

Foamglas (A2/530) legt den Fokus insbesondere auf Einsatzmöglichkeiten seines nicht brennbaren, druckstabilen Dämmstoffs bei genutzten Dachflächen wie Parkdächern oder Intensiv-Begrünung. Gezeigt werden auch eine neue, werkseitig aufgebrachte Schutzbeschichtung sowie die gemeinsam mit Saint-Gobain Weber entwickelte Sockeldämmung - siehe Beitrag vom 23.8.2018 dazu:

Foto © Saint-Gobain Weber 


Foto © OWA (vergrößern)
  

Die fugenlose Mineralfaser-Unterdecke OWAplan (Bild rechts) von OWA (A2/538) ist jetzt durch eine werkseitige Vlieskaschierung deutlich leichter zu verarbeiten. Neu sind auch vier in RAL-Farben gestaltbare vlieskaschierte Mineralfaserdecken mit gleicher Optik bei unterschiedlicher akustischer Wirkung.

Seit März 2018 Teil der Fischer-Gruppe, rückt BWM (A2/338) die auf der Fischer Langschaftdübel-Familie SXRL basierende Abstandsdübel-Konstruktion ATK 601 ins Zentrum seiner Auswahl an Unterkonstruktionen für Vorhangfassaden. Die ATK 601 ist wie die eingeführten ZeLa-Halter passivhauszertifiziert - siehe auch Beitrag „Neue VHF-Tragkonsole sortenrein recycelbar und als Passivhaus geeignete Komponente zertifiziert“ vom 3.8.2017.

Cemwood (A2/139) stellt verschiedene Bodenaufbauten mit seiner nachhaltigen, schadstoffarmen Ausgleichsschüttung aus mineralisierten Holzspänen vor, die mit Gipsfaserplatten sowie holzbasierten und zementgebundenen Platten kombinierbar ist. Zu sehen ist auch die Lithowood-Fußbodenheizung auf komplett trockenem Bodenaufbau:

Bild aus dem Beitrag „Fußbodenaufbau und -heizung aus natürlichen Rohstoffen“ vom 14.12.2017 (Foto © Cemwood)

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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