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Balance zwischen Offenheit und Rückzug à la Strähle in der Arbeitswelt der Funke Mediengruppe

(3.12.2019) Der Anspruch der Funke Mediengruppe an ihre neue Unternehmenszentrale in Essen war klar definiert: Es sollte eines der modernsten Headquarter in Deutschlands Medienbranche werden - ein Ort, der kreatives und gemeinsames Arbeiten fördert, Arbeitsabläufe vereinfacht und die Work-Life-Balance unterstützt.

Foto © Strähle 

Das Ergebnis der Vorgabe ist ein markantes Ensemble aus einem schwarz glänzenden Gebäudekomplex und einem silbernen Medienturm (siehe Google-Maps) - was zusammen auf die Wurzeln des Unternehmens verweist: Das Schwarz erinnert an Steinkohleflöze und an Druckerschwärze, der Turm an einen Druckzylinder. Den Bogen zum Heute schlägt Europas größte digitale NewsWall oben am Turm, auf der u.a. Nachrichten der eigenen Medien sowie Werbung laufen.

Auf rund 37.000 m² bietet das Medienhaus den rund 1.000 Mitarbeitern weit mehr als nur lichtdurchflutete, moderne Büroräume. In das Ensemble integriert sind auch Kindertagesstätte, Fitnessstudio, Mitarbeiterrestaurant und Konferenzräumlichkeiten sowie Ruhezonen.

In das neue Gebäude sind u.a. die Redaktionen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung (NRZ) sowie die unterstützenden Bereiche wie Sales, Finance oder Marketing eingezogen. Mit dem Ziel, die ideale Arbeitsatmosphäre zu schaffen, entschied sich das verantwortliche Planungsteam bei Funke für die Umsetzung eines modularen Bürokonzepts mit offenen Strukturen aber auch Rückzugsorten.

Die offenen Arbeitsplatzzonen befinden sich an den Fensterfronten. Um die Störgeräusche in diesen Bereichen möglichst niedrig zu halten, sind die Mittelzonen mit kleinen Sitzgruppen und Teeküchen auf die informelle Kommunikation ausgerichtet.

Kubus II von Strähle für die Rückzugsorte

Als Rückzugsorte für hochkonzentriertes Arbeiten, aber auch für Teambesprechungen, Telefonate oder Videokonferenzen stehen Raum-in-Raum-Systeme zur Verfügung. Daraus leitete sich die zentrale Forderung ab, dass keine Geräusche von außen die Ruhe im Inneren stören und umgekehrt im Falle von Meetings kein Lärm nach außen dringt.

Die infrage kommenden Systeme wurden in einem ehemaligen Fernsehstudio von Funke aufgebaut, um Schallschutz und weitere für die Nutzung wichtige Kriterien wie Raumakustik, Lüftung und Kühlung zu testen. Nach eigehender Prüfung fiel die Wahl auf den Kubus II von Strähle, der mit seiner Doppelverglasung ausgezeichnete Schallschutzwerte (bis DnT,w = 36 dB, entspricht Schalldämmmaß R'w = 42 dB) aufweist.

Im Inneren des Kubus sorgen mikroperforierte Deckenpaneele und Wandabsorber für eine angenehme Raumakustik mit Nachhallzeiten unter 0,5 Sekunden. Ein Be- und Entlüftungsgerät stellt auch bei längerem Aufenthalt ein angenehmes Raumklima sicher. Es arbeitet sehr leise und erlaubt in frei wählbaren Stufen einen Luftaustausch von bis zu 210 m³/h. Darüber hinaus sind Kühlung und Beleuchtung integriert - siehe u.a. auch Beitrag „Kubus II-T: Neue Raum-in-Raum-Variante von Strähle mit viel Holz statt Alu“ vom 1.3.2017.

Kuben und Trennwände aus einer Hand

Mehr als 60 versetzbare Kuben verteilen sich über die verschiedenen Abteilungen im neuen Medienhaus. Sie korrespondieren optisch mit den Glastrennwänden des zweischaligen Systems 2000 von Strähle. Die Trennwände sorgen in den Teeküchen in den Mittelzonen für Transparenz und Schallschutz zugleich.

Im Foyer trennen bis zu 4 m hohe Glaswände den Konferenzsaal ab. Im ersten Obergeschoss, in dem sich der großzügige Meetingbereich mit unterschiedlich großen Besprechungszimmern befindet, sind sie als hochschalldämmende Flurwände teilweise in F30-Ausführung eingesetzt.

Weitere Informationen zum Kubus II sowie System 2000 können per E-Mail an Strähle angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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