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Verbändebündnis zum Dissens zwischen natürlicher und ventilatorgestützter Lüftung


  

(4.6.2021) Die Fragen, welche Lüftungssysteme bzw. welches Lüftungsverhalten richtig sind, beschäftigen Bauherren, Planer und Bauausführende ebenso wie Vermieter und Mieter. Streitigkeiten betreffen häufig die Frage, ob die DIN 1946-6 „Raumlufttechnik - Teil 6: Lüftung von Wohnungen“ anzuwenden ist oder ein Wohngebäude unabhängig davon mit Fensterlüftung konzipiert werden kann.

Ein Bündnis aus Architekten- und Ingenieurekammern sowie aus weiteren Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft haben sich daher entschlossen, eine Studie erstellen und ein Merkblatt als Entscheidungshilfe für Planer, Bauherren/Eigentümer und Bauausführende erarbeiten zu lassen. Ziele waren, ...

  • den Dissens zwischen Fensterlüftung und ventilatorgestützter Lüftung aufzulösen,
  • die Entscheidungsfähigkeit der Beteiligten zu stärken und
  • somit für Planungs- und Rechtssicherheit zu sorgen.

Erstellt bzw. erarbeitet wurden Studie und Merkblatt von ...

Beleuchtet werden die Grundlagen zum Lüften, das Bauordnungsrecht und weitere technische Regeln, die Auslegung der Luftvolumenströme und geeignete Lüftungssystem sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und haftungsrelevanten Aspekte bei Erstellung von Lüftungskonzepten. Zentrale Elemente der Studie und des Merkblattes sind eine Checkliste mit Bewertungskriterien für Wohnungslüftungssysteme und ein Schema zu den Vertragspflichten im Planungsablauf.

Im Ergebnis können sämtliche betrachteten Lüftungssysteme - von der manuellen Fensterlüftung bis zur ventilatorgestützten Lüftung - zur Anwendung kommen. Die Entscheidung für oder gegen ein System obliegt dem Bestellenden. Ein geeignetes Lüftungskonzept sollte hierfür als Entscheidungsgrundlage in jedem Fall herangezogen werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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