XScubes: Schwebende, 19 m² große Tiny Houses für zusätzlichen Wohnraum über Garagen
(9.9.2021) Aktuell leben in Deutschland mehr als 6 Mio. Menschen in überbelegten Wohnungen. Das Problem: Angemessener Wohnraum ist hierzulande oft nur zu Preisen verfügbar, die für viele nicht bezahlbar sind. Zugleich führt die Entwicklung zu Haushalten mit wenigen Personen zu der paradoxen Situation, dass die Bevölkerung statistisch insgesamt mehr Wohnfläche nutzt als je zuvor - siehe Bauletter „In 17,6 Mio. Haushalten lebte 2019 nur eine Person“ vom 17.11.2020.
Vor diesem Hintergrund soll mit den schwebenden XScubes eine Wohnform weiter etabliert werden, die in den tatsächlichen Anforderungen eines Teils der Gesellschaft Rechnung trägt: In der Vergangenheit wurden Kleinwohnungen als Wohncontainer gestaltet. Das Ergebnis waren funktional und optisch kaum ansprechende Wohneinheiten mit schlechter Ausstattung, die sich zudem häufig in einer schlechten städtischen Lage befanden.
Die XScubes verstehen sich hingegen als kostengünstige, moderne Wohnkuben, die als dauerhaft nutzbare Wohnungen für Einzelpersonen, junge Paare oder Alleinerziehende geeignet sind. Darüber hinaus eignen sich die XScubes zum temporären Wohnen.




Kein Ankauf von Grundstücken notwendig
Im Idealfall werden die Kuben auf bestehenden Garagenbauten aufgestellt und ermöglichen dadurch die wirtschaftliche Nutzung dieser bisher nicht beachteten und trotzdem teuren Grundstückflächen. Hinzu kommt, dass aufgrund der jeweils vorhandenen Baugenehmigung für eine Garage grundsätzlich die „Aufstockung“ mit einem XScube möglich und der Anschluss an das Ver- und Entsorgungsnetz in der Regel unkompliziert sein sollte. Zur Erinnerung: Wenn ein Bauvorhaben bereits genehmigt ist und zu einem späteren Zeitpunkt eine Veränderung der Ausführung geplant wird, muss nur eine Nachtrags-Baugenehmigung beantragt werden, die in der Regel von der Bauaufsichtsbehörde positiv geprüft wird.
Mit den XScubes können also Vororte, Kleinsiedlungsgebiete, Mischgebiete und Städte vergleichsweise leicht nachverdichtet werden.
Die Kleinwohnungen sind komfortabel, bieten viel Tageslicht und erhöhen
aufgrund der Aufständerung die Chance für einen gutem Ausblick aus der
Beletage in die Umgebung. Das Standardformat von 19 m² ermöglicht zudem die
Anerkennung und Nutzung als Sozialwohnung. Die optionale Version eines 38
m²-Wohnraumes ermöglicht erweiterte
Nutzungsmöglichkeiten. Und in der
Version „10 plus 1“ gibt es für jeweils 10 Einheiten einen gemeinschaftlich
genutzten Kubus. In diesem elften „plusCUBE“ ist Platz für beispielsweise
Waschmaschinen und Trockner, Bügelbrett und Wäschespinne.
Einfach, modern, praktisch: der XS lite
Während die Standard XScubes die KfW40-plus-Vorgaben erfüllen, eignet sich die lite-Variante eher für das temporäre Wohnen an Ferienorten, in Wohnparks oder in Strandnähe. Gerade für Investoren könnte das Modell XS lite als Immobilienanlage und als schnell beschaffbarer Wohnraum besonders attraktiv sein.
Opulent, luxuriös: XS iD
Wer „lite“ kann, kann auch opulent. Der XS iD verspricht vom Echtholz-Parkett bis zur Marmoroberfläche Luxus vom Feinsten. Am bevorzugten Ferienort, unter südlicher Sonne auf kleinster Baufläche aufgestellt, lebt es sich in einem zweigeschossigen XS iD sehr exklusiv. Da soll nicht einfach gewohnt werden können - hier logiert man in seiner privaten, nach eigenen Wünschen eingerichteten Herberge. Auf regionale Handwerker ist man dabei nicht angewiesen, denn man bringt sein komplettes eigenes Haus mit Installation und Möblierung mit. Der große Vorteil: Unmittelbar nach der Aufstellung kann man auch bereits einziehen.
Weitere Informationen zu XScubes können per
E-Mail an XSCUBES angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
- „Industrienorm Kleingebäude“ regelt Stand der Technik für Tiny Houses und andere kleine Gebäude (12.6.2023)
- 50 m² Natur: Verglastes HUF Tiny House als luxuriöses Ergänzungsgebäude (14.10.2022)
- Zwei neue Magazine für Tiny-House-Fans (14.9.2022)
- Fünf mögliche Wärmetechniken für Tiny Houses (3.1.2022)
- Initiative Micro-Living: „Marktsegment weiterhin robust“ (13.12.2021)
- weitere Details...
ausgewählte weitere Meldungen:
- Jahresmagazin „Kleiner Wohnen 2020/2021“ thematisiert den Tiny-House-Trend (6.9.2020)
- Widerspruch? Tiny House mit Glas-Faltwänden von Solarlux (10.1.2020)
- 7% leben in überbelegten Wohnungen (22.1.2019)
- Wohntrends 2035: Digitalisierung revolutioniert das Wohnen (18.11.2018)
- Megatrend „Mobile Immobilien“ (15.9.2017)
- „Less is more” beim „MicroApart 20/30“ von Häfele (25.1.2017)
- Mikrowohnungen: Algeco reagiert mit Smart Apart auf den neuen urbanen Wohntrend (17.8.2016)
- Freedomky: moderne unabhängige Kleinsthäuser (3.7.2011)
- o2 sponsert Wohnsiedlung aus innovativen Wohnwürfeln für Studenten (17.6.2005)
siehe zudem:
- Modulbauten und Fertighäuser im Fertigbau-Magazin auf Baulinks
- Literatur / Bücher über Holzbau und Fertigbau bei Baubuch / Amazon.de