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„Less is more” beim „MicroApart 20/30“ von Häfele

(25.1.2017; BAU-Bericht) Das in Ausstattung und Größe skalierbare „MicroApart 20/30“ von Häfele -entwickelt und realisiert in Zusammenarbeit mit der Architektin Dr. Krista Blassy von PAB Architekten und dem Investor sowie Betreiber Sonntag KG - zeigt: „Mehr Leben pro m²“ ist realisierbar.

„MicroApart 20/30“ von Häfele
alle Fotos © Häfele

Auf minimal 20 Quadratmetern Fläche schuf das Netzwerk aus Investoren, Architekten und Beschlagtechnikspezialisten am Häfele Messestand hochwertigen Raum-Komfort auf minimaler Fläche. Damit präsentierte Häfele ein drittes bemerkenswertes Lösungsbeispiel für die gesellschaftlichen und architektonischen Herausforderungen unserer Zeit nach ...

  • dem „Functionality Cube“,
  • dem multifunktionalen für Werner Aisslingers LoftCube und
  • dem preisgekrönten Trend-Projekt „Youth Lab”, dem Jugendherbergszimmer der Zukunft.

Häfele, international agierender Spezialist für Beschlagtechnik und elektronische Schließsysteme macht seit Jahren mit zukunftsorientierten Architektur-Lösungen auf sich aufmerksam. Eines der derzeit drängendsten architektonischen Probleme ist wohl die Wohnungsknappheit in den Städten und die zunehmende Versingelung der Gesellschaft. Neben bezahlbaren Angeboten für Familien werden vor allem komfortable Wohnkonzepte für Senioren, smarter Wohnraum für Studenten und vielseitige Apartments für Pendler, Kurzzeitbeschäftigte und Berufs-Nomaden dringend benötigt.

Apartments auf kleinstem Raum bieten sich in diesem Kontext an. Doch wer damit Verzicht oder gar Mangel gleichsetzt, irrt: „Less is more” greift auf die Wohnfläche über und spiegelt damit den gesamtgesellschaftlichen Trend zur Reduktion wider.

„MicroApart 20/30“ bedeutet architektonisches Downsizing mit einem Plus an Qualität und Mehrwert: Die kleinen Wohnungen sind günstiger im Bau, verbrauchen weniger Energie, sind einfacher in Wartung und Pflege. Weniger Fläche bedeutet so auch weniger Ballast.

Modulare Architektur im Sinne Le Corbusiers

„Wir sind überzeugt, dass man bei der Umsetzung von attraktiven, lebenswerten Mikro-Apartments nur mit vorgefertigten Elementen zu Qualität und Wirtschaftlichkeit kommt“, sagte Carsten Fischer von der Sonntag KG in Münster im Rahmen der BAU. Das Unternehmen hat als Investor und Betreiber das Projekt mit der Architektin Dr. Krista Blassy auf Initiative von Häfele mitentwickelt. Hinzu komme, dass die Knappheit der Flächen in den Ballungsräumen zwinge, neu zu denken. Effektivität und Nachhaltigkeit würden von den Nutzern genauso erwartet wie von den Vermietern. Ferner müssten Fachkräftemangel und Bauzeitenverkürzung berücksichtigt werden, um Investoren ein spannendes Produkt für qualitativ hochwertiges Wohnen auf Minimalfläche zu liefern“


„Kleine Größe hat Zukunft“, meint auch Dr. Krista Blassy. „Flexible, kompakte Apartmentlösungen, kombiniert mit intelligenten Infrastrukturen und Beschlagsystemen gewinnen immer mehr an Bedeutung für Investoren, Architekten, Betreiber und Hersteller - und schlussendlich für die Nutzer. Hochwertiger Lebenskomfort und Wirtschaftlichkeit durch optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Baukubaturen sichern Nachhaltigkeit und hohe Rendite. Wichtig ist, dass die Architekturqualität stimmt: Der Modulor und die Polychromie von Le Corbusier bilden die Basis für das Maßraster und die farbliche Gestaltung unserer Mikro-Apartments“, so die Architektin. Tatsächlich bietet das modulare „MicroApart 20/30“ vielfältige Lösungen für diverse Budgets und ist in Neu- wie in Bestandsbauten umsetzbar.

Basierend auf einem Raster-Zonen-System kann je nach Apartmentgröße, Ausstattungsniveau und Aufenthaltsdauer individuell skaliert werden. Der Namenszusatz „20/30“ weist direkt auf diese Skalierbarkeit hin, die sich je nach Anforderung zwischen 20 und 30 m² bewegen kann. Bei einer minimalen Apartmentgröße von knapp unter 20 Quadratmetern beginnend, reagiert das modulare Konzept nicht nur auf die Bedürfnisse und Wünsche der zukünftigen Bewohner, es überzeugt mit stimmigem Design, funktionalem Inhalt und maßhaltigen Kosten.

Sechs Raum-Zonen für Wohnqualität


Badezimmer mit „Bad-
funktionssäule“
(Bild vergrößern)
   

„MicroApart 20/30” setzt sich aus sechs Raumzonen zusammen: Eingang, Bad, Stauraum, Wohnen/Schlafen, Essen/Arbeiten und Kochen. Die im Konzept integrierten begehbaren Schränke, Sofa-Betten, Sideboards mit Tischfunktion, die modulare Küche und die Bäder mit Badfunktionssäule und komfortablem beheizbarem Badspiegel nutzen innovative Beschlaglösungen und Produkte von Häfele und zeigen ihre enorme Vielseitigkeit auf unterschiedlichste Weise.

Je nach Kategorisierung in Economy-, Business- oder Luxury-Class variieren die sechs Raum-Zonen in Größe und Ausstattung aber auch in ihrer Anordnung innerhalb des Grundrisses von „MicroApart 20/30”. So können zum Beispiel ...

  • der Eingang mittig angeordnet und Bad und WC getrennt werden oder aber
  • der Zugang zum Apartment außermittig erfolgen - zugunsten einer großzügigeren Badezimmerlösung und für mehr Intimität im rückwärtigen Wohnbereich.

Weitere Informationen zum MicroApart 20/30 können per E-Mail an Häfele angefordert werden.

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