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VPB rät, Heizung nachts nicht abzustellen

(3.1.2022) Wenn es in der Winterzeit richtig kalt wird und friert, lautet die wichtigste Regel: Immer ausreichend heizen, selbst wenn niemand zu Hause ist. Was vielen als Energieverschwendung erscheinen könnte, ist zwingend erforderlich, um Haus bzw. Wohnung vor Schäden zu bewahren, mahnt der Verband Privater Bauherren (VPB).

Zur Erinnerung: Wohnräume sollten tagsüber mindestens 17°C warm sein. Wird die Temperatur weiter abgesenkt, dauert das Aufheizen später umso länger. Und nachts sollte die Heizung keinesfalls ausgeschaltet werde! VPB-Bausachverständige warnen vor falsch verstandener Sparsamkeit: „Wird die Anlage nachts abgestellt, braucht sie morgens umso länger, bis sie Haus oder Wohnung wieder aufgeheizt hat. Außerdem sinkt bei abgestellter Heizung die Temperatur im Keller und im ungedämmten Dachgeschoss stark ab. Ungeschützte Wasserleitungen können dann auffrieren.“ Auch im vorübergehend leerstehenden Haus sollten deshalb die Thermostatventile deshalb immer noch auf 16°C (also auf 2) gedreht sein. Geöffnete Zimmertüren sorgen dafür, dass sich die Wärme verteilt. Zur Urlaubsplanung gehört auch, sich einen zuverlässigen Haussitter für diese Zeit besorgen, der auch auf die Heizung achtet. Alternativ kann man sein Haus per Smartphone von unterwegs entsprechend temperieren und überwachen.

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