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Build Europe zur Landverfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Wohnraum


  

(17.1.2022) Der europäische Verband Build Europe, in dem sich Immobilienentwickler und Baukonzerne organisiert haben (u.a. gehört der BFW dazu), hat am 13.1. einen Bericht zur Landverfügbarkeit veröffentlicht. Er soll politischen Entscheidungsträgern dabei helfen, die Nutzung von Land zu verbessern und gleichzeitig die europäischen Bürger vor steigenden Wohnkosten zu schützen.

Unter der Überschrift „No net land take by 2050 - Solving the unsolvable“ stellt der Bericht 10 Konzepte von Bauträgern und Bauunternehmen vor, die mehr als 60% der europäischen Baukapazität repräsentieren. Experten und Akteuren des Wohnungsbausektors machen Vorschläge zur Verbesserung der Flächennutzung und befassen sich mit dem wachsenden Druck, unter dem die EU-Bürger stehen, die um angemessenen Wohnraum zu erschwinglichen Preisen kämpfen.

2021 schlug die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Alarm und stellte fest, dass „Haushalte zunehmend vor der Herausforderung stehen, hohe Wohnkosten zu bezahlen [...] und einen größeren Teil ihres Budgets für Wohnkosten aufwenden als früher“. Der Bericht von Build Europe zeigt vor diesem Hintergrund, dass eine Verringerung der Landverfügbarkeit diese Krise verschärfen wird - und das in einer Zeit, in der Wohnraum für das Privat- und Berufsleben aller europäischen Familien unerlässlich geworden ist. Die Autoren fordern die politischen Entscheidungsträger auf EU- und nationaler Ebene auf, entscheidende Maßnahmen anzugehen, wie ...

  • die Erhöhung der Reversibilität von Gebäuden,
  • die Finanzierung der Umnutzung von Brachflächen und
  • die  Förderung handelbarer Flächenzertifikate.
Foto © baulinks/AO 

Marc Pigeon, Präsident von Build Europe, konstatiert: „Der Anstieg der Wohnungspreise ist aufgrund der durchgeführten Maßnahmen unvermeidlich - aber wir müssen alles tun, um ihn zu kontrollieren. Deshalb schlagen wir Lösungen vor, um sicherzustellen, dass die Umweltpolitik und insbesondere die Politik zur Begrenzung der Flächennutzung nicht auf Kosten der EU-Bürger umgesetzt wird“.

Filiep Loosveldt, Geschäftsführer von Build Europe, fügte hinzu: „Das Ziel der EU, den Flächenverbrauch zu reduzieren, wird zu einem raschen Anstieg der Wohnungspreise führen. Aus diesem Grund haben wir Lösungen entwickelt, die den von den Wohnungspreisen überforderten europäischen Bürgern helfen werden. Unser Zuhause ist der Ort, an dem wir leben und arbeiten und an dem unsere Kinder lernen. Wenn wir eine blühende Zukunft für unsere Familien aufbauen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass der Wohnraum angemessen und für alle erschwinglich ist“.

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