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Fachtagung „Nahwärme Kompakt“ am 20. Oktober in Karlsruhe und im Live-Stream

(5.10.2022) Wärmenetze gelten in den meisten Kommunen als großer Hebel für eine erfolgreiche Wärmewende. Meist werden sie jedoch noch mit fossilen Brennstoffen betrieben, und ihr Anteil an der Wärmeversorgung ist vielerorts ausbaufähig. Wie eine Transformation hin zu erneuerbaren Energien und ein Ausbau gelingen können, will die Veranstaltung „Nahwärme Kompakt“ zeigen.

Foto © KEA-BW / triolog 

Die jährliche Fachtagung des Kompetenzzentrums Wärmewende der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) findet in diesem Jahr am 20. Oktober in Karlsruhe und als Live-Stream statt. Die Tagung richtet sich vor allem an Energieversorgungsunternehmen, Planer und Kommunen; Interessierte aus anderen Branchen sind ebenfalls willkommen. Die Anmeldung ist nach derzeitigem Stand bis zum 13. Oktober möglich.

Wärmenetze in Städten und Gemeinden nutzen noch häufig fossile Energieträger, etwa Erdgas oder Kohle. In der Energiekrise steigt der Druck, die Wärmeerzeugungsstruktur umzubauen. Gründe sind bekannterweise ...

  • der aktuelle Gasengpass,
  • steigende Energiekosten der fossilen Energieträger sowie
  • ambitionierte Klimaziele.

Zusätzlich liegen gesetzliche Rahmenbedingungen vor, die der Transformation Nachdruck verleihen. Wärmenetze gespeist aus erneuerbaren Quellen und Abwärme können aber auch aus anderen Gründen wichtig werden: So müssen z.B. bis Ende 2023 alle 104 großen Kreisstädte und Stadtkreise Baden-Württembergs einen kommunalen Wärmeplan aufstellen. Kleinere Gemeinden werden bei der freiwilligen kommunale Wärmeplanung vom Land gefördert. Die dort entwickelten Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Wärmeversorgung im Gebäudebestand spätestens bis zum Jahr 2040 klimaneutral wird. Grüne Wärmenetze sind ein möglicher Baustein der kommunalen Wärmeplanung.

Veranstaltungsort ist das Design Offices Karlsruhe, direkt am Bahnhofsvorplatz. Hier soll auch Zeit fürs Networking während der Tagung sein. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro.

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