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Atlas Copco übernimmt Vertriebspartner Heide-Pumpen

(29.8.2025) Atlas Copco hat die Heide-Pumpen GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen übernommen. Beide Unternehmen arbeiteten bereits eng zusammen, insbesondere bei Oberflächenpumpen zur Baustellenentwässerung und Abwasserumleitung oder im Bereich des Zivilschutzes. Im Rahmen der Akquisition wurden 42 Mitarbeiter übernommen.

Das Team der Heide-Pumpen GmbH kann zukünftig die Zusammenarbeit mit Atlas Copco in Bezug auf Professionalität, Qualität und Weiterentwicklung der Produkte intensivieren. (Bild: Atlas Copco Power Technique GmbH) 

Michael Heide, Geschäftsführer Heide-Pumpen: „Unsere Kunden sind hauptsächlich in den Bereichen Bau, Bergbau und Bauwesen tätig, aber wir unterstützen auch Vermietungsunternehmen in ganz Deutschland.”

v.l.n.r.: Vladimir Kozlovskiy, Geschäftsführer der Atlas Copco Power Technique GmbH in Essen mit Michael Heide, Geschäftsführer der Heide-Pumpen in Gelsenkirchen. (Bild: Atlas Copco Power Technique GmbH) 

Mit der Übernahme will Atlas Copco seine Expertise und Präsenz auf dem Markt für mobile Pumpensysteme weiter ausbauen. Heide-Pumpen war in diesem Segment bereits zuvor einer der größten Anbieter auf dem deutschen Markt. „Dabei geht es nur selten um fest installierte Pumpen, sondern eher um die schnelle Bewältigung von plötzlichem Hochwasser oder um die Wasserhaltung in Kieswerken oder Sandgruben”, so Michael Heide weiter.

In den letzten Jahren wurde Heide-Pumpen zum stärksten Vertriebspartner von Atlas Copco im Bereich der Oberflächenpumpen wie etwa die Serien PAS, VAR, E-Pas oder PAC mit Anwendungen in der Baustellenentwässerung, Abwasserumleitung, im Zivilschutz oder zur Kläranlagensanierung.

Die trocken aufgestellten Entwässerungspumpen vom Typ PAS sind auf hohe Leistung, Zuverlässigkeit und einfache Bedienung ausgelegt. (Bild: Atlas Copco Power Technique GmbH) 

Markt und umfangreiches Portfolio ergänzen sich 

Heide-Pumpen ist seit 46 Jahren auf dem deutschen Markt tätig und hat Niederlassungen in Gelsenkirchen, Winsen an der Luhe und Werder an der Havel. „Wir kennen den Markt, seine Anforderungen und Bedürfnisse. Atlas Copco wiederum hat das passende Pumpen-Portfolio. Da lag es nahe, sich enger zusammenzuschließen”, begründet Michael Heide den Verkauf seines Unternehmens. Auch in der Vergangenheit habe man sich schon mit Atlas Copco und den für Pumpen verantwortlichen Mitarbeitern sehr intensiv ausgetauscht. „Zum Beispiel sind wir schon lange aktiv in die Weiterentwicklung der Diesel- und Elektropumpen eingebunden. ...Wenn bestimmte Pumpentypen aktuellen Anforderungen aus unserer Sicht nicht mehr entsprechen, haben wir sie gemeinsam weiterentwickelt.”

Mietpark mit rund 700 Maschinen 

Durch den großen Mietpark, der laut Michael Heide mit rund 700 Maschinen vermutlich der größte dieser Art in Deutschland sei, habe das Unternehmen einen guten Überblick über die Betriebssicherheit, die Lebensdauer und die Ergonomie im Langzeitbetrieb gewonnen.

Elektrifizierung auf Baustellen

„Insbesondere in Ballungszentren wird immer mehr auf niedrige Abgas- und Lärmemissionen geachtet und da Pumpen in den meisten Einsatzfällen ja rund um die Uhr laufen, geht die Nachfrage immer mehr in Richtung der elektrisch angetriebenen Aggregate,” so Heide weiter. Elektrische Pumpen, wie die neuen Aggregate der E-PAS-Serie von Atlas Copco, könne man z.B. mit Energiespeichern koppeln.

Weitere Informationen können per E-Mail an Atlas Copco angefordert werden.

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