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Neuartige Holzbauelemente von Lignotrend

(13.1.2005) Lignotrend stellt zwei neue Bauteile für den Holzbau vor: Mit dem neuen Stegträgersystem U*psi präsentiert der südbadische Hersteller von Massivholz-Bauelementen eine eigene Lösung für die wärmebrückenminimierte Dämmfassade von Passiv-, KfW-40-, KfW-60- oder "Minergie"-Häusern. Die setzungsminimierte Schwelle Se*si ermöglicht die bautechnisch sichere Ausführung mehrgeschossiger Holzbauten.

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U*psi ist aus heimischem Massivholz gefertigt und dimensionsstabil. Die Stege sind leiterartig zwischen zwei Gurten eingeleimt und für ihre jeweilige statische Funktion optimiert. Zur Wärmedämmung kann entweder Flocken- oder Faserdämmung eingeblasen werden oder man kann das Gefach mit weichen Dämmmatten ausfüllen. U*psi reduziert durch die wenigen Querhölzer im Steg den Wärmedurchgang gegenüber einem Vollholzquerschnitt erheblich.

Montagegerecht wird U*psi durch Gurte in 59 mm Breite, was die Einhaltung der Randabstände erlaubt, z.B. für die Befestigung auf der Unterkonstruktion. Dies ist mit Holzschrauben oder üblichen Durchsteckdübeln möglich. Die Elemente werden in 200 bzw. 300 mm Breite und 2940 mm Länge hergestellt.

Zwei Typen

Für vorgesetzte Konstruktionen im Wand- und Dachbereich konzipiert ist die Variante F. Die Stegverbindung von Sockel und hinterem Gurt ist dimensioniert für eine sichere Übertragung von in diesen Bauteilbereichen vorkommenden Schubkräften. Die Gurthöhen betragen 40 mm, der Holzanteil im Stegbereich beträgt nur 19 %.
Der Typ U*psi F eignet sich speziell für den Einsatz auf Lignotrend-Massivholzbauteilen. Aber auch im klassischen Holzrahmenbau sowie auf Mauerwerk oder Beton ist das Element verwendbar. Damit ist es zum Beispiel für Altbauten besonders interessant, da es außer der optimierten Dämmfähigkeit auch eine geringe statische Belastung der vorhandenen Substanz bietet.

Der Typ U*psi T entspricht einem tragenden Rahmenstiel im klassischen Holzrahmenbau. Die beiden Gurte sind unterschiedlich hoch (innen 100 mm, außen 40 mm), um ihren jeweiligen Funktionen als tragender Stiel bzw. als Unterkonstruktion für die Fassade zu entsprechen. Auch hier ist der Querschnitt des Steges mit 30 % auf das statisch notwendige Minimum reduziert. Ausknicken aus der Wandebene wird durch das Zusammenwirken beider Gurte verhindert, so dass auch hohe Vertikallasten abgetragen werden können, obwohl der Stiel sehr schlank ist.

Se*si: Schwellen für den mehrgeschossigen Holzbau

Ideal als Ergänzung für U*psi hat Lignotrend die setzungsminimierte Schwelle Se*si entwickelt. Im mehrgeschossigen Holzbau kann unter Vertikalbelastung die Verformung von quer zur Faser beanspruchten Holzlagen - also bei Decken, herkömmlichen Wandschwellen und -rähm - ab dem dritten Vollgeschoss problematische Werte erreichen. Dem wirkt Se*si durch ihren besonderen Aufbau mit einem Anteil an stehenden Fasern entgegen . Sie kann damit verformungsarm bis zu doppelt so hohe Lasten aufnehmen wie Konstruktionsvollholz oder Brettschichtholz. Konstruktive Schwierigkeiten sollen sich dadurch deutlich verringern,

Die beim Patentamt zum Schutz eingereichte Se*si wird aus über Kreuz liegenden Brettlagen verleimt. Die Elemente sind besonders gerade und maßhaltig (Holzfeuchte ca. 9 ±2%) und eignen sich daher vorzüglich für die Bearbeitung auf Abbundanlagen. Als Standardabmessungen werden zunächst Längen von 8 und 12 m sowie Breiten von 100, 120 und 160 mm angeboten.

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