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Latentwärmespeicher von BASF jetzt auch in Porenbetonsteinen

(22.6.2006) Latentwärmespeicher können sommerliche Wärmespitzen abfangen und sorgen damit für ein besseres Raumklima; die Kosten für eine Klimatisierung lassen sich dadurch deutlich reduzieren oder bei optimierter Planung sogar ganz einsparen. Die Firma H+H Celcon hat jetzt erstmals den Latentwärmespeicher Micronal PCM der BASF in Porenbetonsteine integriert. Dadurch erhöhe sich die Wärmespeicherkapazität der unter der Marke CelBloc Plus erhältlichen Steine erheblich.

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Der Baustoff Porenbeton zeigt aufgrund seiner porösen Struktur gute bauphysikalische Eigenschaften in den Bereichen Wärme-, Brand- und Schallschutz. Durch die Einarbeitung des Latentwärmespeichers Micronal PCM wird die Wärmespeicherkapazität des Porenbetons und der damit hergestellten Bauwerke erhöht. Das Ergebnis ist ein deutlich besseres und gesünderes Innenraumklima von Gebäuden in moderner Leichtbauweise. Dementsprechend wird bei H+H Celcon die Produktlinie unter dem Namen "Human and Healthy" geführt. Optisch sind die Steine an ihrer grünen Farbe zu erkennen, die sie einem weiteren BASF-Produkt verdanken: einem Pigment der Marke Xfast.

Die Entwicklung dieser Porenbetonsteine mit Micronal PCM ist ein Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen BASF und H+H Celcon. Robert Klemm, Produktmanager bei H+H Celcon, würde jederzeit wieder ein Projekt zusammen mit der BASF planen: "Unser Erfolg ist auch der Erfolg von BASF. Bereits im Vorfeld haben wir gemeinsame Versuchsreihen gestartet und ausgewertet. Außerdem haben wir die BASF als einen verlässlichen Partner mit ausgeprägter Branchenkenntnis kennen gelernt und waren von der Professionalität in jeder Hinsicht überzeugt."

Latentwärmespeicher Micronal PCM - Innovative Mikroverpaselung

Mit Micronal PCM hat die BASF ein mikroverkapseltes Latentwärmespeichermaterial entwickelt. Das Wirkungsprinzip: Mikroskopisch kleine Kunststoffkapseln mit einem hermetisch abgeschlossenen Kern aus reinem Wachs, so genannte Latentwärmespeicher, werden bei der Herstellung in die Porenbetonsteine eingebracht. Erreicht die Raumtemperatur die definierte Schmelztemperatur von 26 Grad Celsius, verflüssigt sich das Wachs im Inneren der Mikrokapseln und absorbiert die überschüssige Raumwärme. Damit wird der Temperaturanstieg an diesem Punkt gestoppt, was mit keiner anderen passiven Technologie möglich ist. Fällt die Temperatur wieder, verfestigt sich das Wachs und die Kapseln geben ihre Wärme an den Raum zurück. Für die periodische Abfolge von Schmelzen und Erstarren sorgt die Natur durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Micronal PCM trägt so dazu bei, Temperaturspitzen am Tag abzufangen. "Durch diese Innovation werden Porenbetonsteine zu einem Funktionsbauteil im Gebäude - eine sinnvolle Investition, die den Wohnkomfort verbessert und somit zur Werthaltigkeit des gesamten Hauses beiträgt", so Mike Zott, Produktmanager für Micronal PCM in der Geschäftseinheit Klebstoff- und Bauindustrie Europa der BASF.

Micronal PCM eignet sich auch für den Einsatz in verschiedenen anderen Baustoffen wie Span- oder Gipsbauplatten (siehe auch "Latentwärmespeicher Micronal PCM der BASF auch in Gipsbauplatten" vom 10.8.2005), Putzen und Spachtelmassen. Baustoffe, die BASF-Latentwärmespeicher enthalten, lassen sich problemlos schleifen, bohren oder schneiden. Durch ihre Robustheit sind die Mikrokapseln praktisch unzerstörbar. Somit behalten mit Micronal PCM modifizierte Baustoffe jahrzehntelang ihre Funktion, ohne erneuert werden zu müssen. Die BASF ist eigenen Angaben zufolge weltweit der einzige Hersteller, der mikroverkapselte Latentwärmespeicher in großen Mengen formaldehydfrei produzieren kann.

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