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Smart Grid-Demonstrationsnetz in Oberösterreich erforscht sicheren Netzbetrieb

(31.10.2011) In Eberstalzell im Oberösterreich wird neben dem größten österrei­chi­schen Photovoltaik-Forschungskraftwerk jetzt ein Smart Grid-Demonstrationsnetz errichtet. Ziel ist es, für den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energieträger rechtzeitig gerüstet zu sein. Sicherer Netzbetrieb und maximale Versorgungssicherheit müssen dabei garantiert werden.


Darstellung des Projektes DG DemoNet Smart LV Grid, Bildrechte: Energie AG OÖ (Bild vergrößern)

Bis Ende 2015 sollen in Österreich jedes Jahr 6.000 neue Solarstromanlagen ans Netz gehen. Auf einen solchen Ansturm müssen die Stromnetze gefasst sein; starke und intelligente Netze sind gefordert. Bei dem Pilotprojekt in Eberstalzell handelt es sich um ein Regelungskonzept für ein aktives Niederspannungsnetz. Ein bestimmter Netzabschnitt, in welchem sich etwa 70 Photovoltaik-Anlagen befinden werden, dient als Testfeld. In jeder dieser PV-Anlagen wird ein Fronius IG Plus V Wechselrichter installiert.

Dr. Martin Heidl von der Fronius Systemtechnik„In diesem Testnetz wird es möglich sein, beteiligte Geräte zu steuern. Im Wechselrichter vorhandene Regelfunktionen können dabei von einer übergeordneten Netzregelung direkt verändert und optimiert werden. Das macht ein Niederspannungsnetz zu einem Smart Grid.“, erklärt Dr. Martin Heidl von der Fronius Systemtechnik. Ziel ist es, ohne Leistungseinbußen mehr dezentral erzeugten Strom einzuspeisen als es ohne die Smart Grid Maßnahmen möglich wäre.

Durch die Blindleistungsregelung, welche der Fronius Wechselrichter bereitstellen kann, bleibt die Netzspannung innerhalb der gewünschten Grenzen. Die direkte Kommunikation mit dem Smart Grid ermöglicht, dass die Regelalgorithmen im Wechselrichter ferngesteuert beeinflusst werden können. Der Smart Grid Controller steuert mit Hilfe der Daten der Smart Meter den regelbaren Transformator sowie die Wechselrichter. Mit dieser Regelung wird erreicht, das Gesamtnetz hinsichtlich Spannungshaltung, maximaler Einspeisung und geringen Verlusten zu optimieren.

Dieses Forschungsprojekt unter der Leitung des AIT (Austrian Institute of Technology) wird gemeinsam mit der Energie AG Oberösterreich Netz GmbH, Siemens AG Österreich, Linz Strom Netz GmbH, Salzburg Netz GmbH und BEWAG Netz GmbH durchgeführt. Die Installationen starten im Frühjahr 2012. Das Gesamtprojekt ist auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt.

Weitere Informationen zu Wechselrichtern und Smart Grids können per E-Mail an Fronius angefordert werden.

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