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Passivhaustechnologien bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden

Sanierung Expost-Gebäude in Botzen Foto: Michael Tribus
Sanierung Expost-Gebäude in Botzen Foto: Michael Tribus (Bild vergrößern)
  

(29.5.2012) Passivhaustechnik lässt sich mit Erfolg auch bei der Modernisierung von Altbauten verwenden: Eine Verringe­rung des Heizwärmebedarfs um den Faktor 10 konnte für eine Reihe von untersuchten Wohngebäuden nachgewiesen werden.

Viele Ergebnisse lassen sich auch auf Nichtwohngebäude wie Verwaltungsgebäude, Produktionsstätten oder Schulen über­tragen. Allerdings treten hier auch spezifische Fragestellungen auf, die gesondert untersucht werden müssen. Hierzu gehö­ren ...

  • die Vermeidung von sommerlicher Überhitzung trotz höherer interner Lasten,
  • die Optimierung der Tageslichtnutzung,
  • die Ausstattung mit energieeffizienten Geräten und Leuchten sowie
  • die durch die Nutzung vorgegebenen Anforderungen an die Belüftung.

48. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser am 15. Juni 2012 in Darmstadt

Ergebnisse zu diesen und weiteren Fragen wollen Mitarbeiter des Passivhaus Instituts sowie externe Experten am 15. Juni in Darmstadt vorstellen. Es gilt die Betreiber die­ser meist größeren Objekte zu animieren, bei deren Sanierung ebenfalls auf Passiv­haus-Komponenten zu setzen, um so langfristig Kosten zu sparen.

Gebäudeeigentümer aus Wirtschaft und öffentlicher Hand sind herzlich eingeladen zu erfahren, wie insbesondere Verwaltungs- und Bildungsgebäude zu wahren Energie­spar-Objekten saniert werden können. Neben den niedrigen Energiekosten für die Be­treiber kann durch den richtigen Einbau hocheffizienter Lüftungstechnik eine deutliche Verbesserung der Luftqualität für alle Nutzer dieser Gebäude „herausspringen“. Die Oberflächentemperaturen aller Innenraumflächen, vor allem der Fenster, steigen bei Verwendung hochwärmedämmender Komponenten an - so dass im Winter auch gerne ein Fensterplatz eingenommen wird.

Zudem sollen sich schon bei der Sanierung selbst Kosten sparen lassen - denn je „besser“ - also effizienter - die Hülle des Gebäudes modernisiert wird, umso kleiner und effizienter kann die dann noch notwendige Heizungsanlage dimensioniert werden.

Förderer des Arbeitskreises Phase V sind die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, proKlima - Der enercity-Fonds sowie die FAAG TECHNIK GmbH.

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