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„Gesündere Gebäude“ - neue Dachmarke von Sentinel Haus und TÜV

Gesündere Gebäude
  

(16.5.2016) „Geprüft gesündere Gebäude sind planbar, mach­bar und bezahlbar“. Konkretisiert haben diese Aussage das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland gemeinsam mit u.a. dem Fertighaushersteller SchwörerHaus. 


v.l.n.r.: Dr. Walter Dormagen, TÜV Rheinland; Marcus Staude, Managing Director und CFO bei TÜV Rheinland Industrie Service; Martin Sauter, Technischer Leiter SchwörerHaus, Peter Bachmann, Geschäftsführer Sentinel Haus Institut. Foto: Sentinel Haus Institut / TÜV Rheinland (Bild vergrößern)

„Die seit einem Jahr gelebte Kooperation zwischen dem Sentinel Haus Institut und dem TÜV Rheinland hat das gesündere Bauen, Wohnen, Sanieren und Betreiben von Immobilien in Deutschland einen sehr großen Schritt vorwärts gebracht“, betonte Pe­ter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts, bei der Vorstellung des aktuellen Angebots und neuer Projekte in Köln. Aufbauend auf dem 2015 gestarteten Modellprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ (siehe Beitrag dazu vom 29.3.2015) wurden der Leistungskatalog deutlich ausgebaut und Prozesse weiter optimiert. Ge­meinsam sollen jetzt alle Bestandteile einer umfassenden gesundheitsorientierten Qualitätssicherung flächendeckend angeboten werden ...

  • von der Schulung aller Baubeteiligten
  • über die Baustoffprüfung und -zertifizierung
  • bis hin zur Prüfung von Immobilien auf eine gute Innenraumluft.

Gesündere Gebäude aus einer Hand

„Die Kunden erhalten jetzt alle Dienstleistungen rund um die geprüft gesündere Immobilie in hoher Qualität aus einer Hand – Messung, Prüfung und Beratung“ erläuterte Dr. Walter Dorma­gen, Geschäftsfeldleiter für Gefahrstoffe, Mikrobiologie und Hy­giene beim TÜV Rheinland. So könnten Potenziale früh erkannt und nicht verwertbare oder doppelte Prüfungen von Baustof­fen, Bauteilsystemen und Immobilien vermieden werden. Auch die Beurteilung von Schadstoffen aus Altlasten in Gebäuden übernehmen der TÜV Rheinland und das Sentinel Haus Institut. Die Aufgabenverteilung zwischen den Partnern ist dabei klar getrennt:

  • Beratung und Projektbegleitung erfolgen über das Sentinel Haus Institut.
  • Der TÜV Rheinland prüft Baustoffe, Bauteilsysteme und Immobilien und stellt Zertifikate sowie Prüfbescheinigungen aus, die das gemeinsame Kooperations­logo tragen. TÜV Rheinland deckt damit als unabhängige Prüforganisation vor allem die Themen Prüfen und Zertifizieren ab.

Neue Dachmarke „Gesündere Gebäude“

Im Fokus aller Aktivitäten steht die Immobilie. Dementsprechend haben Sentinel Haus und TÜV mit „Gesündere Gebäude“ eine neue Dachmarke  gegründet: 


gesündere-gebäude.de
(Screenshot vergrößern)

Informationen und Projektdokumentation zu gesundheitlich geprüften Baustoffen, Sys­temen, Ausbaumaterialien und Reinigungsmitteln sowie zu realisierten Objekten und geschulten Fachleuten - vom Architekten bis zum Handwerker - finden sich wie bisher im Sentinel-Bauverzeichnis, das an das Portal der Dachmarke angebunden ist. Die of­fene Online-Plattform unter sentinel-bauverzeichnis.eu wurde grundlegend erneuert und präsentiert auch baustoffbezogene Nachhaltigkeitsinformationen. Der Zugang wurde erleichtert, alle Informationen sind ab sofort kostenlos abrufbar.

SchwörerHaus: Optimierte Prozesse zum Vorteil des Kunden

Wie gut sich ein gesundheitlich geprüftes Qualitätsmanagement in Unternehmens- und Bauprozesse integrieren lässt, zeigte Martin Sauter, Technischer Leiter bei Schwörer­Haus, in Köln: „Gemeinsam haben wir es geschafft, komplexe Zusammenhänge und Abläufe zu vereinfachen und passgenau in unsere Herstellungs- und Beratungsprozes­se zu integrieren, übrigens zu sehr überschaubaren Kosten.“


Schwörer-Musterhaus in Köln (Bild vergrößern)

Gestartet wurde die Zusammenarbeit mit einer Überprüfung aller innenraumrelevanten Baustoffe, die auf sentinel-bauverzeichnis.eu gelistet waren. Danach folgte die Mes­sung mehrerer Musterhäuser. 2016 will SchwörerHaus rund 600 Kundenhäuser messen. „Das heißt, es werden nicht nur einzelne Beispielhäuser auf ihre Raumluftqualität ge­testet, sondern die komplette Produktion, inklusive der kundenspezifischen Ausstat­tung und der Verarbeitung vor Ort und unabhängig davon, wie der Kunde sein Haus hat planen lassen und wie es bemustert ist“, versprach Martin Sauter abschließend.

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