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IBA STADT ein Leistungszentrum für zukunftsweisenden Städtebau

(24.3.2002) Mit einem Leistungszentrum, ähnlich wie im Hochleistungssport, verglich der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Ralf Nagel die Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 - IBA STADT auf der Starterkonferenz im Bauhaus Dessau.

"Die Internationale Bauausstellung ist eine hervorragende Initiative zur Unterstützung des neuen Bundesprogramms 'Stadtumbau Ost' ", sagte der Staatssekretär. Die Regierung des Landes Sachsen-Anhalt ergänze damit in idealer Weise die Städtebaupolitik des Bundes. Nagel: "Die Bundesregierung bringt gegenwärtig den Stadtumbau Ost mit ihrem Wettbewerb zügig in Gang. Die Kommunen erhalten nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Rat und fachliche Unterstützung." Zu diesem Zweck habe sein Ministerium erst vor einer Woche in Dessau den ersten von sechs Workshops durchgeführt, auf denen die Kommunen wichtige Fragen des Stadtumbaus mit Experten erörtern.

Der Stadtumbau Ost sei eine längerfristige Aufgabe, unterstrich der Staatssekretär. Deshalb sei das Programm 'Stadtumbau Ost' auf acht Jahre angelegt und habe ein Volumen von insgesamt über 2,7 Milliarden Euro, wovon der Bund allein über 1,2 Milliarden Euro aufbringe.

"Der Schwung, den wir mit dem Wettbewerb bewirken, wird nach dem erfolgreichen Start nicht nachlassen", erklärte Nagel. "Ich bin froh, dass mit der Internationalen Bauausstellung IBA STADT eine Einrichtung entsteht, die dem Stadtumbau in den kommenden Jahren ständig neue Impulse gibt und kreative Ideen anstößt." Mit dem Stadtumbau setze das Bauhaus seine Tradition als Pionier des Städtebaus fort. "Die Herausforderungen, denen wir uns in Ostdeutschland stellen, müssen künftig auch anderswo bewältigt werden: In den alten Ländern, wo die Bevölkerung ebenfalls abnimmt; in unseren östlichen Nachbarländern, wo es ebenfalls große Plattenbausiedlungen gibt, die an die heutigen Bedürfnisse anzupassen sind; aber auch weltweit, weil dort Globalisierung und Automatisierung ebenfalls zu Umbrüchen in der Wirtschaftsstruktur führen", sagte der Staatssekretär.

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