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"Ziegel verfestigt Spitzenplatz in der Baustoffskala"

Mauerziegel, Wandbaustoffe, Wandbaustoff, Ziegel, Ziegelbauweise, Ziegelmauerwerk, Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V., Naturbaustoff, Wandbaustoff Ziegel(28.9.2005) Ziegel aus gebranntem Ton stehen bei Bauherren nach wie vor an der Spitze der Baustoffskala und überzeugen Architekten und Bauherren durch ökologisch-ökonomisches Produktprofil. "Bereits seit Jahrzehnten", so der Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V., Bonn, "weist der Naturbaustoff einen Marktanteil von bundesweit ca. 44% am aufgehenden Mauerwerk aus. Im Freistaat Bayern liegt dieser sogar bei über 70%. Auch in den neuen Bundesländern wächst die Vorliebe für den Wandbaustoff Ziegel. Bestes Beispiel Sachsen-Anhalt: Hier entstand im vergangenen Jahr laut amtlicher Statistik jeder 2. Wohnungsneubau in Ziegelbauweise." Den Gesamtwert der Mauerziegelproduktion in 2004 bezifferte Hauptgeschäftsführer Martin Roth nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf rund 553,3 Mio. €. Er lag damit um 5% höher als im Vorjahr. "Gleichwohl - der Kuchen Baustoffmarkt ist weitgehend verteilt. Daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas ändern."

Als "umso erstaunlicher" bezeichnete Roth die kürzlich veröffentlichte Zuversicht der Fertighausindustrie "in den nächsten fünf Jahren einen Zuwachs beim Marktanteil von derzeit 13,4% auf dann 20% erreichen zu können". Bereits die Entwicklung der letzten fünf Jahre zeige, dass diese Aussage mehr Wunsch als Wirklichkeit sei: Bezifferte der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) in 1999 den Marktanteil noch auf 14,8%, sank dieser in 2000 auf 13,5% - "ein Niveau, das in etwa bis heute konstant blieb". Wie fraglich die Wachstums-Prognose sei, verdeutliche der BDF durch eigene Informationen. Nach denen liege "allein das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen deutlich unter dem Durchschnitt. Hier wird gerade einmal jedes 10. Haus in Holzfertigbauweise errichtet - im Bundesdurchschnitt jedes 7. Haus." Nichts spreche dafür, so die Ziegelindustrie, "dass in den nächsten fünf Jahren der Marktanteil der in Holz-Fertigbauweise erstellten Häuser derart eklatant anwachsen kann."

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"Ins Grüne geöffnete Niedrigenergiehaus": 2. Platz beim Unipor-Architekturpreis (siehe Meldung vom 21.1.2005)

Auch der angebliche Vorteil der schnelleren Fertigstellung des Hauses in Holz-Fertigbauweise, so Roth, sei genau betrachtet in Wirklichkeit nicht gegeben. Denn großformatige High-Tech-Ziegel ermöglichten die Erstellung eines 2-Familienhauses mit Keller bereits in wenigen Tagen - trotzdem bleibe die architektonische Gestaltungsfreiheit erhalten. Zudem biete der Massivbau hohen Brand- und Schallschutz, garantiere Luft- und Winddichtheit, Energieeinsparung sowie hohen Wohnwert. "Bester Beweis für seine Wertschätzung in der Bauöffentlichkeit: In Verkaufsannoncen wird der Hinweis auf die Ziegelmassivbauweise fast immer als Vorteil hervorgehoben", so der Bundesverband Ziegelindustrie.

Einen Lichtblick für die Branche sieht die Ziegelindustrie im hohen Stellenwert des Wohneigentums, das in Deutschland laut aktueller Umfrage von TNS Infratest "von 93% als geeignete Altersvorsorgeform" angesehen wird. Wesentliche Ursache sei, dass "eigene vier Wände als ausgesprochen sichere Anlageform" geschätzt würden. Diesem Urteil stimmten 87% der Befragten vor dem Hintergrund der Debatte um verschiedene Formen der Altersvorsorge zu. Die Tatsache, dass "für 82% der Deutschen zur idealen Absicherung fürs Rentenalter neben Ersparnissen auch Wohneigentum zählt", bestätige, so auch LBS Research, "wie sehr sich der Zusammenhang zwischen Wohneigentum und Altersvorsorge in der Bevölkerung verfestigt hat".

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