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Steildach- und Dachrinnenheizung für mehr Sicherheit auf'm Dach!

(2.3.2006) Der Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall und die eingestürzte Messehalle im südpolnischen Katowitz haben gezeigt, wie gefährlich schneebelastete Dächer werden können. Bereits in mehreren deutschen Städten wurden Schwimmhallen, Eissporthallen und Turnhallen aufgrund akuter Gefährdung der Dachkonstruktion geschlossen.

Pulverschnee mit geringer Dichte wiegt bereits bei einem Volumen von einem Kubikmeter circa 100 Kilogramm. Regnet es dann noch bzw. handelt es sich um Pappschnee mit hoher Dichte weist ein Kubikmeter dann ein Gewicht von 300 kg auf. Nicht verwunderlich ist dann, dass schadhafte bzw. mangelhafte Dachkonstruktionen bei permanent starkem Schneefall nachgeben.

Aber nicht nur von verschneiten Flachdächern gehen Gefahren im Winter aus. Auch zugeeiste Dachrinnen und Schrägdächer stellen ein Sicherheitsrisiko da. Gerade im öffentlichen Bereich, wo eine erhöhte Verkehrssicherheit gewährleistet sein muss, können herabstürzende Eiszapfen und Schneemassen erheblichen Personenschaden verursachen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die AEG Haustechnik eine spezielle Dachrinnen- und Schrägdachheizung entwickelt.

Dachrinnen- und Schrägdachheizung DIC

Die Heizleitungen des Heizsystems DIC werden in Längen von 4,0 bis 40,0 Meter inklusive Kaltleiteranschlüssen geliefert und nur ungekürzt verlegt. Die spezifische Heizleistung liegt bei ca. 30 W/m. Die Heizleitung besteht aus ...

  • einem mehrdrahtigen Kupferheizleiter mit einer mehrschichtigen Isolierung,
  • einem Schutzgeflecht aus verzinntem Kupfer zur Einbindung in die FI-Schutzschaltung sowie
  • einem chemikalien- und UV-beständigen PVC-Außenmantel.
  • Ein parallel mitgeführter Kupferleiter, der mit dem Potentialausgleich verbunden wird, bietet erweiterten Schutz bei Blitzschlag, Berührung mit spannungsführenden Leitungen und bei Beschädigungen des Heizkabels.

Dachrinnen- oder Schrägdachheizungen sollten sorgfältig geplant werden, damit sie alle Anforderungen störungsfrei erfüllen können. Um beispielsweise die Dachrinne sicher eisfrei zu halten, ist eine Heizleistung von 30-40 Watt pro Meter erforderlich, was durch einfache Doppelverlegung in der Dachrinne erreicht wird.


Ergänzt werden die Heizleiter der Dachrinnen- und Schrägdachheizung durch eine besondere Steuerung. Dieser Eismelder verfügt über einen Feuchtefühler und einen Temperatursensor. Aus den erfassten Daten ermittelt die Steuerung den optimalen Einschaltzeitpunkt, um die Eisbildung frühzeitig, d. h. knapp vor dem Gefrierpunkt zu verhindern. Durch diese Regelung lässt sich gleichzeitig erheblich Energie sparen, weil die Anlage erst dann einschaltet, wenn wirklich die Gefahr der Eisbildung besteht.

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