Wasserfilter für Eigenwasserversorgung
(16.7.2009) Eigentümer abseits gelegener Privathäuser, Gehöfte und auch Produktionsbetriebe, die gar nicht oder nur teilweise an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen sind, sondern auf eine eigene Wasserversorgung zurückgreifen, kennen dies: Das Brunnenwasser enthält Eisen- und Manganverbindungen, die bei Reaktion mit Sauerstoff ausfallen. Die Folgen: braune Wasserfärbung, unangenehmer Geschmack und Rückstände, die das Wasser nach der Verdunstung hinterlässt. Dieses Wasser entspricht nicht der Trinkwasserverordnung und muss aufbereitet werden. Berkefeld bietet dazu den Druckfilter K an, der ohne Zugabe von Chemikalien vorhandenes Eisen, Mangan und Kohlensäure aus dem Wasser entfernt und dafür sorgt, dass Beeinträchtigungen vermieden werden.

Neben der Fleckenbildung führt hoher Eisen- und Mangangehalt auch zu allmählicher Verstopfung von Ventilen und Düsen und damit zu erhöhten Wartungs- und Reparaturaufwand. Dies betrifft Privathaushalte aber auch landwirtschaftliche und andere gewerbliche Betriebe sowie Produktionsunternehmen, die über eigene Brunnen verfügen. Ein weiteres Problem: Überschüssige Kohlensäure. Dieses Wasser greift metallische Rohrleitungen aus Kupfer, Stahl und verzinktem Stahl an. Korrosion und erhöhte Werte von Schwermetallionen im Trinkwasser sind das Ergebnis.

Für die beschriebenen Fälle wurde der Druckfilter K des Celler Wassertechnikunternehmen Berkefeld entwickelt. "Die Filteranlage, die aus Vollkunststoff besteht, zeichnet sich durch Langlebigkeit und sehr einfache Bedienung aus", betont Volker Alps, Leiter des Geschäftsbereichs Standardlösungen bei Berkefeld. "Da das Wasser belüftet wird, ist auch keine Zugabe von Chemikalien zur Oxidation erforderlich."
Es handelt sich um eine geschlossene Druckfilteranlage, deren Filtermaterialien je nach Rohwasserbeschaffenheit ausgewählt wird. Im Gegensatz zu offenen Filteranlagen besteht hier praktisch keine zusätzliche Verkeimungsgefahr des Trinkwassers. Das verfahrenstechnisch erforderliche Zubehör, wie Kompressor und Luftmischer wird ebenfalls den Anforderungen der jeweiligen Anwendung entsprechend angepasst. Zur Auslegung und Bestimmung der Filtermaterialien ist jeweils eine Wasseranalyse erforderlich, die bei Bedarf auch im hauseigenen Berkefeld-Labor analysiert werden kann.
Das System ist wahlweise mit manueller oder automatischer Rückspülung lieferbar und kann als Einzel- oder Doppelanlage geliefert werden. Der Leistungsbereich reicht von 1,0 bis 15 m³/h und deckt damit den Bedarf von Einfamilienhäusern bis hin zu kleineren Produktionsbetrieben. Damit ergänzt der Druckfilter das Berkefeld Industriefilterprogramm, mit dem noch höhere Volumenströme bewältigt werden.
Weitere
Informationen zur Eigenwasserversorgung können per
E-Mail an ELGA Berkefeld (inzwischen: Veolia Water Technologies) angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
- Ausbalancierter, natürlicher Kalkschutz mit Permasolvent primus (31.7.2012)
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- Uranex im Sinne der neuen Trinkwasserverordnung und ihres Urangrenzwertes (9.11.2011)
- "Wasserautarkes Grundstück" im fbr-Band 15 (11.8.2011)
- KESSEL baut Bereich Klärtechnik weiter aus und sucht Mitstreiter (11.8.2011)
- weitere Details...
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siehe zudem:
- Wasseraufbereitung, Trinkwasserinstallation, Armaturen, Kleinkläranlage und Sanitärtechnik auf Baulinks
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