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Junkers rundet Angebot an Holzvergaserkesseln nach oben ab

(3.4.2012; upgedatet am 23.4.2013: Holz-/Festbrenn­stoff­kessel werden von Junkers nicht mehr angeboten!) Der von Junkers auf der SHK vorge­stellte Holzvergaserkessel Supraclass-SW KRS-Lambda eignet sich sowohl als alleiniger Wärmeerzeuger in Kombination mit einer Solaranlage als auch zur Integration in ein bestehendes Heizsystem - beispielsweise im Zusammenspiel mit einem vor­handenen Gas- oder Ölkessel. Er ist in vier Varianten für ver­schiedene Anforderungen erhältlich - mit 18, 20, 30 und 40 Kilowatt. Alle Leistungsgrößen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beim Einbau in Be­standsgebäuden mit pauschal 1 000 Euro pro Kessel (Stand 3/2012*) gefördert.

Junkers stattet den Supraclass-SW KRS-Lambda serienmäßig mit einer Lambdasonden-Steuerung aus. Sie dient zur optima­len Primär- und Sekundärluft-Zufuhr sowie zur Leistungsrege­lung über die Abgastemperatur. In Verbindung mit dem gere­gelten Saugzuggebläse und einer Doppelwirbel-Brennkammer soll das Holz so gleichmä­ßig, effizient und damit umweltschonend abbrennen können. Der Supraclass-SW KRS-Lambda kommt so auf Wirkungsgrade von bis zu 92 Prozent, die Brenndauer beträgt bei maximaler Befüllung bis zu acht Stunden. Der Kessel kann über die große Füllraum­tür mit Holzscheiten bis zu einem halben Meter Länge befüllt werden. Ein automati­scher Schwelgasabzug verhindert, dass dabei Heizgase entweichen. Der Füllraum fasst 170 Liter (90 Liter bei der 18-kW-Variante), die separate Anheiztür ist von vorne zu öffnen.

Eine Regelung zur Ansteuerung eines Motormischventils zur Rücklauftemperaturanhe­bung ist ebenfalls integriert - sie ermöglicht eine schnelle Beladung des Pufferspei­chers und ermöglicht konstante Kesseltemperaturen. Im Inneren des Kessels hält eine automatische Wärmetauscherreinigung die Wärmetauscherflächen auch während des Heizbetriebs frei von Ablagerungen. Die Aschelade ist unterhalb der Brennkammer an­gebracht und damit einfach zu entleeren.

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*) Voraussetzungen für die staatliche Förderung von Holzvergaserkesseln in Be­standsgebäuden sind ein Puffervolumen von mindestens 55 Liter je Kilowatt Nenn­wärmeleistung, ein nachgewiesener hydraulischer Abgleich der Anlage sowie min­destens eine Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A (Freiwillige Kennzeichnung des Verbandes europäischer Pumpenhersteller) innerhalb des Heizkreises.

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