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Jeder dritte Bauarbeiter in London ist ein EU-Ausländer

(24.6.2018; pte) 28% der Bauarbeiter in London sind nicht-britische EU-Bürger und stammen aus einem der 27 anderen EU-Mitgliedstaaten - diese Zahl hat das Office for National Statistics (ONS) am 19. Juni in einem Bericht öffentlich gemacht. Landesweit fällt die Quote aber weitaus geringer aus und liegt dem ONS zufolge bei knapp über 7%.

Foto © baulinks / AO

Zwei Millionen Bauarbeiter

Aktuellen Bevölkerungsschätzungen zufolge arbeiteten zwischen 2014 und 2016 im Schnitt 2,2 Mio. Menschen im britischen Baugewerbe. Neben den EU-Ausländern wurden dabei auch Personen aus Nicht-EU-Ländern erfasst. Deren Anteil liegt laut ONS-Report landesweit bei 3% - in der britischen Hauptstadt bei sieben Prozent.

Von den rund 165.000 EU-Ausländern im Bausektor stammen laut statistischen Schätzungen 49% aus den acht EU-Ländern, welche der Gemeinschaft 2004 beigetreten sind - also aus Polen, Tschechien, Litauen, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Estland und Lettland. Darüber hinaus kommen ...

  • 29% aus Rumänien oder Bulgarien,
  • 10% aus Irland, Kroatien, Malta und Zypern sowie
  • die restlichen 12% aus den 14 übrigen EU-Staaten.

Weniger EU-Ausländer

Nach dem Brexit-Votum ist die Abhängigkeit einiger Branchen von Arbeitsmigranten in den Fokus britischer Behörden gerückt, was laut „Evening Express“ schärfere staatliche Kontrollen auch für das Baugewerbe nach sich gezogen und erstmals seit acht Jahren zu einem Rückgang beschäftigter EU-Ausländer im Vereinigten Königreich geführt habe. Zur Erinnerung: Im Zuge des Brexits soll es künftig keinen freien Zugang zum britischen Arbeitsmarkt mehr für EU-Ausländer geben.

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