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Thermochromische Fensterfolie vom MIT soll Klimatisierungskosten um bis zu 10% senken

(12.11.2018) Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Fensterfolie entwickelt, die bei Temperaturen von weniger als 32°C hochtransparent ist. Steigen die Temperaturen aber über diesen Grenzwert, wird die autonom reagierende, thermochromische Folie milchig, so dass sich die solaren Wärmeeinträge durch das Fenster reduzieren:

Bild © Massachusetts Institute of Technology (MIT) 

Erreicht wird dieses Verhalten durch eingebettete PCM-Mikropartikel (phase change materials bzw. „Phasenwechselmaterialien“), die ab einer Temperatur von 32°C schrumpfen und damit milchig bzw. blickdicht werden. Die MIT-Forscher erwarten, dass sich durch die Fensterfolie die Kosten für die Raumklimatisierung um 10% reduzieren lassen.

Nicholas Fang, Professor für Maschinenbau am MIT, sieht in der Neuentwicklung eine kostengünstige und energieeffiziente Alternative zu bestehenden Smart Window-Technologien: „Smarte Fenster, die derzeit auf dem Markt sind, scheitern entweder an ihrer Effizienz in der Abschirmung von Wärme oder benötigen zu viel Energie, um blickdicht zu werden. ... Diese Herausforderung zu meistern, ist wesentlich, wenn es darum geht, die Energiekosten langfristig zu senken.“

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